Sonntag, 22. März 2009

Natur bewusst wahrgenommen

Für den aktuellen Auftrag des Moduls "Nachhaltigkeit" wählte ich einen Spaziergang in der Nähe von Zuckenriet SG aus. Da ich zur Zeit nicht viel Freizeit habe, weil ich mich um die Kinder meines Bruders kümmern muss und der Abgabetermin der Bachelorarbeit nahe rückt, viel mir dieser Auftrag etwas schwer. 

Die Gedanken loszulassen ist mir schon einige Male besser gelungen und die Natur nutze ich eigentlich sehr bewusst als Erholungsraum. Ich geniesse die Ruhe und sammle sehr viel Kraft in der Natur - meist bei Wanderungen oder wenn die Zeit knapp ist, im Stadtpark. Ich habe das Gefühl, dass mich die Geräusche der Natur, das Wehen des Windes, das Schwanken der Bäume beruhigt. Es ist für mich eine Art des zu sich finden, sich wieder finden. Auffällig und Bewusst wird mir in solchen Naturerlebnissen, eine gewisse Überflutung an Geräuschen und auch Gedanken im Alltag. Durch diese kleinen Oasen fühle ich mich der Natur eigentlich sehr stark verbunden, auch bin ich auf eine Art und Weise froh oder teilweise stolz, Teil dieser Natur zu sein. 

Mein Handeln für eine nachhaltige Zukunft widerspiegelt meine Verbindung zur Natur nicht im entsprechenden Mass, aber ich bin mir meist bewusst, was und wie ich etwas tue und welche Folgen das mit sich zieht. Nebst meiner Verbundenheit zur Natur sehe ich mich aber auch als wirtschaftlich denkender Mensch, der in gewissen Belangen, wie z.B. der Benützung eines privaten Fahrzeuges, den Nutzen für die eigene Person in den Vordergrund stellt. In den meisten anderen Handlungen achte ich, mehr unbewusst als gezielt, darauf die Natur zu schützen und ihr Sorge zu tragen. 

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