Mittwoch, 11. März 2009

Der ökologische Fussabdruck

Resultate: Footprint: 4.7 CO2-Verbrauch: 21.9 t

Ehrlich gesagt, ich kann ich mit diesen Werten herzlich wenig anfangen. Da hilft es auch nicht, dass ich jetzt weiss, dass ein Ex-Mr.-Schweiz einen etwas tieferen Wert hat. Und mit 21.9 t CO2-Verbrauch soll ich im roten Bereich liegen, heisst es. Dabei bin ich im vergangenen Jahr genau ein einziges Mal mit dem Flugzeug unterwegs gewesen. Es gibt viele Menschen, die mehrmals wöchentlich mit dem Flugzeug irgendwo hin fliegen. Und genau hier habe ich ein Problem: Die Vorschläge, zB. ich solle Energiesparlampen nutzen und etwas mehr den öffentlichen Verkehr bevorzugen bringen auf die Jahre hin sicher die eine oder andere Tonne CO2-Ersparnis. Aber, ich bin nicht bereit, auf das angehme Licht einer Glühlampe zu verzichten, oder auf den Komfort des Automobils, wenn ich weiss, dass diese Bemühung von einer anderen Person mit ein paar wenigen Flügen zunichte gemacht werden.

Weitere Vorschläge, die ich befolgen sollte: Auf Ökostrom umsteigen und das Warmwasser von Solarenergie beziehen. Nur, was heisst zB. "Ökostrom"? - sind damit die Wasserkraftwerke gemeint, die einerseits mit billigem Strom aus Kohlenkraftwerke über Nacht den Speichersee wieder auffüllen, um dann am nächsten Morgen damit den "sauberen" Strom produzieren? Oder, die, weil es jetzt Geld vom Bund gibt, selbst unberührte Bergtäler mit Kleinstkraftwerken die Natur verschandeln?

Ich meine, je genauer man hinsieht, desto deutlicher merkt man, dass Nachhaltigkeit nicht von "unten" kommen kann, sondern, dass die Politik hier die Schritte vorgeben muss.

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