Freitag, 27. Februar 2009

Nachhaltige Berichte aus dem Tagblatt ;-)

Auch ich habe für diesen Auftrag, das St.Galler Tagblatt und das Archiv der Zeitung (siehe Link) zur Hilfe genommen.

Ein kleiner Artikel im Regionalteil Uzwil vom 26.2.09 berichtet von der finanziellen Unterstützung für Bauherren, welche Mehraufwendungen im Sinne der Nachhaltigkeit einplanen und durchführen. Bisher wurden zwar "erst" drei Förderzusagen gemacht und die Beträge werden erst bei Inbetriebnahme erstattet, was ich persönlich als ein Negativpunkt anschaue, aber die Idee finde ich sehr ansprechend und clever. 
Schade wurde der Artikel nicht weiter ausgebaut, denn viele Fakten fehlen schlicht weg, wie z.B. wie viele Bauten zurzeit geplant sind, d.h. in welchem Verhältnis diese Förderzusagen zu den insgesamt geplanten Bauten stehen. Zusätzlich würde mich auch interessieren wie hoch diese Beträge sind und wie sie berechnet werden.

In der heutigen Ausgabe des Tagblatts (27.2.09) werden im Wirtschaftsteil auf Seite 11 verschiedene Autos und ihre Umweltverträglichkeit aufgezeigt. Laut Bruno Knellwolf erstellt der VCS jedes Jahr eine Auto-Umweltliste. Zuoberst steht ein Wagen mit Hybrid-Motor (Kombination von Elektro/Benzin). 
Nebst dem Text von Knellwolf wird eine Tabelle des VCS/wvb aufgezeigt. Fast schon peinlich lückenhaft, fehlt in dieser Tabelle der Schadstoffausstoss der jeweiligen Fahrzeuge, stattdessen sind PS und Hubraum angegeben. Bei der Interpretation dachte ich mir, dass beim Zusammenstellen der Daten wohl doch ein Autofan am Werk wahr, welchem PS und Hubraum mehr zusagen als CO2-Werte ;-)

Donnerstag, 26. Februar 2009

Nachhaltigkeit in der Modebranche und Mitspracherecht für Naturschützer

Ich habe zwei Artikel aus dem St. Galler Tagblatt ausgelesen. Beide stammen von der Seite www.tagblatt.ch. Am 20 Februar 2009 habe ich einen Artikel zum Thema Nachhaltigkeit in der Modebranche gefunden. Darin wird beschrieben, dass die Designer wegen der Wirtschaftskrise düstere Farben gesetzt. Es wird beschrieben, dass die Krise auch die Modeschöpfer zum Sparen zwingt. Bezüglich Nachhaltigkeit wird beschrieben, dass über 300 Designer, Händler und Hersteller ankündigten, die Umweltschäden aufgrund der Kleiderherstellung vermindern wollen. Zudem wollen sie sich für ein Ende der Ausbeutung von Arbeitern in der Produktionskette ein. Ich möchte dazu ergänzen, dass ich es sehr wichtig finde, dass sich die auch diese Branche mit dem Thema auseinandersetzt und ich glaube, dass es gerade hier eine Menge "Potential" gibt. Man hört leider immer wieder von Herstellern, dass die Produkte von Leuten hergestellt werden, welche dafür sehr schlecht bezahlt werden und teilweise unter schlimmen Bedingungen arbeiten müssen. Auch der Begriff Kinderarbeit taucht in diesem Zusammenhang leider immer noch auf. Ich kann mich an eine Dokumentation erinnern, in der vor ein paar Jahren gezeigt wurde, wie Kinder Fussbälle von Hand nähen, statt in die Schule gingen. Sie erhielten dafür einen undenkbar schlechten Lohn welchen sie zu Hause direkt abgeben mussten, weil sonst die Familie nicht durchkam. Solche Bilder und Geschichten wühlen mich immer sehr auf.

Den zweiten Artikel habe ich am 24. Februar 2009, ebenfalls unter www.tagblatt.ch zum Thema Verbandsbeschwerderecht von Naturschützern gelesen. Dort geht es darum, dass der Kanton das Verbandsbeschwerderecht im Jahr 2007 abgeschafft hat und nun wieder Stimmen zur Wiedereinführung laut werden. Es ist vorallem von einem Vertreter der Naturschützer geschrieben. Er meint, dass der Entscheid zu akzeptieren sei, aber nicht bis in alle Ewigkeit. Er ist der Ansicht, dass die Menschen heute wieder empfänglicher für Umweltanliegen seien als noch vor ein paar Jahren. Ereignisse wie die aktuelle Wirtschaftskrise hätten ein Umdenken bewirkt, deshalb besinne man sich wieder mehr auf "echte" Werte wie Nachhaltigkeit.
Die Naturschützer bekämen anscheinend regelmässig Anrufe von besorgten Bürgern welche z.B. melden, wenn irgendwo geplant sei, einen Baum zu fällen. Und der Naturschützerverband habe heute in solchen Fällen keine Möglichkeit mehr zu intervenieren. Deshalb möchten sie die Vorlage für die Wiedereinführung des Verbandbeschwerderechts in 2-3 Jahren wieder vors Volk bringen.
sabrina hungerbühler, lg06fg

Thema Nachhaltigkeit in den Medien

Bund will ein Programm zur Gebäudesanierung - St.Galler Tagblatt 26. Feb. 09

In diesem Artikel geht es darum, dass der Bund im ersten Konjunkturförderungspaket den Kredit für Energie- und Abwärmenutzung erhöht hat. Nun ist auch die Verteilung dieses Kredites entschieden.
Das Geld soll in sofort umsetzbare Massnahmen investiert werden. Das sind schon etablierte Förderprogramme und ein Sensibilisierungsprogramm für Gebäudebesitzer.

Persönlich finde ich es eine gute Sache, Gebäude auf ihre Energieeffizienz zu testen. In einem Fernsehbeitrag habe ich einmal gesehen, wie Gebäude mit Wärmebildkameras aufgenommen wurden. Dabei konnte man sehen, wie viel Wärme durch ungenügend isolierte und gedämmte Mauern geht.
Auf der einen Seite könnten durch bessere Dämmungen der Gebäude Kosten eingespart werden und auf der anderen Seite ist es natürlich auch eine ökologische Frage. Bleibt die Wärme besser im Haus gespeichert, muss nicht so viel und so warm geheizt werden und die Emissionen könnten so verringert werden.

Das sich der Bund für solche Projekte einsetzt finde ich super. Ich weiss nicht, wie es im Kanton St.Gallen aussieht. In den Kantonen Thurgau und Appenzell Innerrhoden werden Bürger vom Kanton subventioniert, die ihre Häuser besser dämmen lassen. Diese Unterstützung der Kantone finde ich lohnenswert.

Alte Glühlampen bald verboten - St. Galler Tagblatt 24. Feb. 09

Alte und stromfressende Glühlampen sollen nach Meinung der Umweltkommission des Nationalrates schon bald verboten werden. Sie haben dafür eine Kommissionsmotion eingereicht.
Ab dem Jahre 2012 sollen keine Glühlampen der Energieklassen C bis G mehr verkauft werden dürfen- Ausnahmen für Nischenanwendung sollen aber genehmigt werden (Was auch immer das heissen mag :-) )

Von normalen Glühlampen auf Sparlampen umzusteigen, finde ich eine gute Sache. Es ist für die Einzelperson ein kleiner Schritt. Doch wenn alle Haushalte, Firmen, öffentliche Gebäude etc. nur noch Glühlampen verwenden, kann viel bewirkt werden im Bezug auf nachhaltige Entwicklung.
Ein Problem könnte momentan nur noch sein, dass Sparlampen immer noch eine eher teurer Angelegenheit sind und nicht alle jedermann/jedefrau kann sich Sparlampen für den ganzen Haushalt leisten. Da müsste der Preis noch etwas nach unten kommen.

Fragwürdig sind für mich auch diese Ausnahmebedingungen. Ich finde wenn schon, denn schon...

Mittwoch, 25. Februar 2009

Minergie-Mehrfamilienhaus
St. Galler Tagblatt, 23. Februar 2009, Seite 11

In Bennau entsteht momentan das erste Minergie - Mehrfamilienhaus, welches mehr Energie produziert, als es selber benötigt. Das Ziel war von Anfang an klar: Das Haus soll mind. 12'000 Litern Heizöl sparen pro Jahr und es soll sich selber komplett mit Energie versorgen. Dazu wird noch Überschussenergie produziert, welche in Form von warmem Wasser an Nachbargebäude abgegeben wird und in Form von elektrischem Strom in das Netz der Gemeinde einfliesst. Die Energie wird von der Photovoltaik-Anlage und integrierten Sonnkollektoren geliefert.

Das ist doch einmal eine gute Neuigkeit. Ein Haus erfüllt eigentlich die Aufgabe eines Kraftwerkes und kann die Gemeinde mit Energie beliefern. Denn der Architekt dieses Minergie - Hauses sagt es genau richtig: Energieeffizienz ist die billigste Form von Energie, die wir zur Verfügung haben. In der Vergangenheit können wir leider nicht viel verändern. Hausfassaden, Fenster etc. können nur mit hohen Kosten erneuert werden. Aber schauen wir voraus und versuchen es in Zukunft besser zu machen – liebe Architekten!


Kraftwerktechnologie gehört zur Vergangenheit
St. Galler Tagblatt, 23. Februar 2009, Seite 29

Dieser Artikel berichtet von der Forderung der Umweltfreisinnigen des Kantons St. Gallens, dass die SN Energie AG sich nicht am Steinkohlekraftwerk im deutschen Brunsbüttel beteiligen soll. Dieses sei ein CO2-intensiver Stromerzeuger. Sie fordern, anstatt in Kraftwerktechnologie in ökologisch und wirtschaftlich sinnvollere Lösungen zu investieren.
Mich freut es, wenn ich das höre. Es braucht Menschen, die sich intensiv für unsere Umwelt einsetzten und diese haben viel Respekt verdient. Ich denke auch, dass die St. Galler Energie AG sich eine andere Möglichkeit suchen muss, zugunsten der Umwelt.

Dienstag, 24. Februar 2009

Nachhaltigkeit in den Medien

Startseite von Bluewin, Montag 23. Februar 2009

Auf der Startseite habe ich zufälligerweise einen Haupttitel gelesen, der mir sicherlich nur aufgefallen ist, weil ich am Morgen das Nachhaltigkeitsmodul besucht habe. WWF warnt vor Überfischung! Schon im Film wurde am Montagmorgen thematisiert, dass die Meere unter der Klimaerwärmung leiden. Besonders haben mich die Bilder geschockt, von den in Mittleidenschaft gezogenen Korallen. Zwar habe ich von deren Betroffenheit schon gewusst-das Ausmass war mir aber bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Vom Thema angesprochen habe ich im Internet dann diesen Artikel gelesen. Weil die Fische bei der Nahrungssuche auf die jetzt schwindenden Korallenriffe angewiesen sind, gibt es die farbenprächtigen Meeresbewohner nicht mehr in Vielzahl. Immer mehr Arten sind vom Aussterben bedroht, da ihre Nahrunssuche fast unmöglich wird. Leider ist aber nicht nur die Klimaerwärmung Schuld an dieser tragischen Situtation. Im Text wird vor allem die Überfischung thematisiert. Feinschmecker, vorwiegend aus China, zahlen für die Fische viel Geld, auf das die Fischer angewiesen sind. Unbedingt muss jetzt eine Methode gefunden werden, wie die Überfischung gestoppt werden kann. Betroffenen Gebiete haben sich zusammengeschlossen, um etwas zu unternehmen. Fruchtet dieses Projekt nicht, stehen auch die Fischer vor dem Ruin. Schon jetzt sei es ein dringlicher Fall. Viele junge Fische werden gefischt-viele ausgewachsenen Tiere sind also schon nicht mehr vorhanden.
Der Bericht hat mich sehr beeindruckt und auch geschockt. Die Menschen belasten die Umwelt trotz der Klimaerwärmung noch zusätzlich. Dafür habe ich dann überhaupt kein Verständnis mehr.

St. Galler Tagblatt, Montag 23. Februar 2009

Im Bericht "Sauber einheizen" werden Tipps aufgelistet, wie das Heizen mit Holz umweltfreundlich funktioniert. Ich habe festgestellt, dass in den Medien sehr viele solche Berichte zu finden sind. Bis anhin habe ich die Beiträge aber noch nie aufmerksam gelesen und gehört. Die Ratschläge, die im Bericht aufgezählt werden, sind aber leicht umzusetzten und tragen wahrscheinlich einen beachtlichen Beitrag zur Klimaerwärmung bei, wenn sie von zahlreichen Leuten nicht beachtet werden. Toll finde ich, dass der Text kurz und gut strukturiert ist. Der/die Leser/in fühlt sich auch durch ein Bild angesprochen. Genau mit solchen Texten kann die Gesellschaft meiner Meinung nach schon gezielt erreicht werden.


Montag, 23. Februar 2009

Nachhaltigkeit in Mode und Häuserbau

St.Galler Tagblatt, Samstag, 21. Februar 2009:
Artikel "Die Modebranche wacht auf", S.8

Alle lieben günstige Mode, doch auch die hat ihren Preis. Denn zwei Millionen Tonnen Kleidung landen jährlich im Abfall. Eine Initiative soll in Grossbritannien ein Umdenken einleiten. Diese Initiative wurde vom britischen Umweltministerium ins Leben gerufen. Mehr als 300 Vertreter der Bekleidungsindustrie haben sich zu mehr Nachhaltigkeit bei Kreation, Herstellung und Vertrieb von Modeartikeln bekannt.
Handlungsbedarf ist bitter nötig. Denn der Hunger nach immer neuen Trends hat schwere Folgen für die Umwelt. Die Bekleidungsindustrie ist für den Ausstoss von 3,1 Millionen Tonnen Kohlendioxid und zwei Millionen Tonnen Abfall im Jahr verantwortlich. Dabei werden 70 Millionen Tonnen Wasser verbraucht. Ein Grossteil der Modeartikel lässt sich nicht wiederverwerten und landet auf den Müllhalden Afrikas.
Im Rahmen der Nachhaltigkeits-Initiative haben sich führende Supermarktketten und Hersteller verpflichtet, mehr Baumwolle aus biologischem Anbau anzubieten und Materialien einzusetzen, die sich leichter wiederverwerten lassen.
Im Artikel wird weiter noch beschrieben, dass den meisten britischen Konsumenten dies egal ist und es ihnen wichtiger ist modisch zu sein als auf die Umwelt zu schauen.
Ich denke, dass bei vielen solchen Initiativen das ein Problem ist. Wir leben heute in einer Konsumgesellschaft und möchten immer das Neuste, Schönste und Beste haben. Ob wir der Umwelt Schade zufügen oder nicht, ist egal. Ich finde es super, dass immer wieder verschiedene Initiativen gestartet werden um auch das Bewusstsein der Bevölkerung für die Nachhaltigkeit zu wecken. Bei einigen Menschen wird es auf taube Ohren stossen, jedoch werden auch viele Menschen zum Nachdenken angeregt und werden versuchen etwas zu ändern.

St.Galler Tagblatt, Montag, 23. Februar 2009:
Artikel "Wohnhaus mit Energieüberschuss", S.11

In Bennau entsteht das erste Minergie-Mehrfamilienhaus der Schweiz, das mehr Energie produziert, als es selber benötigt. Die Mieter erhalten ein Energieguthaben und können ihren Verbrauch selber steuern. Überschüssiges Warmwasser wird an Nachbargebäude abgegeben und Ökostrom ins Netz der Gemeinde eingespeist.
Das Ziel von diesem Projekt ist Folgendes: Heizölersparnis von mindestens 12000 Litern pro Jahr und ein Gebäude, das sich komplett selbst mit Energie versorgt. Und dazu noch Überschussenergie in Form von Warmwasser und elektrischem Strom produziert. Sozusagen ein Haus als Kraftwerk.
Bei diesem Projekt sind die Baukosten 15 Prozent höher, als bei einem gewöhnlichen Standarthaus. Ich denke, dass solche Häuser eine Zukunft haben werden. Falls gerade in kleineren Dörfern solche Häuser gebaut würden, könnte man das ganze Dorf mit 'eigener' Energie versorgen.
Für eine 5 1/2 Zimmer Mietwohnung in einem solchen Haus bezahlt man zwischen 2400 und 2700 Franken, inklusive Nebenkosten. Je nach Ortschaft/Kanton ist das nicht teurer als eine 'normale' 5 1/2 Zimmerwohnung.
Mir gefällt der Gedanken, dass man das Haus mit eigener Energie beliefern kann und sogar noch Überschuss hat.
Ich bin gespannt, wie dieses Projekt ausgehen wird und ob die Ziele erreicht werden können.

Freitag, 20. Februar 2009

CO2-Rechner und Footprint

Für mich war es schwierig, vor allem beim CO2-Rechner, genaue Angaben zu machen. Ich wusste nicht genau wie viel Liter unser Auto verbraucht und auch in Sachen Haushalt war ich sehr schlecht informiert. Genau auch in diesem Bereich habe ich schlecht abgeschnitten, bzw. gehe ich nicht sehr nachhaltig mit der Umwelt um. Aber ich war auch erstaunt darüber, wie viele Sachen hier hinein fliessen. Man kennt vom Kindesalter die Aussage der Mutter, dass man niemals das Wasser laufen lassen soll, wenn man die Zähne putzt oder immer das Licht ausschalten soll, wenn man einen Raum verlässt. Solches ist mir auch heute noch sehr präsent. Aber Sachen wie Fensterläden im Winter runter lassen oder dass es ein FSC-Label für Holz gibt, habe ich schon gehört, war mir dessen aber zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr bewusst. Im Bereich Ernährung und Mobilität habe ich sehr gut abgeschnitten. Aber wenn ich ehrlich bin, hat das sicherlich auch damit zu tun, dass ich immer noch zuhause wohne. Wer als junger Mensch selber für sich kochen muss, kauft viel eher einmal ein Tiefkühlprodukt oder wegen den Finanzen Fleisch/Früchte/Gemüse aus dem Ausland. Da müssen wir schon ehrlich sein, aber uns auch mit dem auseinandersetzen und uns vermehrt für die Umwelt einsetzen.
Laut Footprint liege ich mit 2,2 Planeten unter dem Schweizer Durchschnitt, aber auch dieses Resultat finde ich erschreckend. Wenn jeder den gleichen Lebensstil hätte wie ich, so bräuchte man 2,2 Planteten, um den Ressourcenverbrauch nachhaltig zu decken.
Für mich war es wichtig, mich wieder in dieses Thema zu vertiefen. Ich weiss jetzt, worauf ich achten muss und werde versuchen, mich zu bessern.

Donnerstag, 19. Februar 2009

oh ja mein Auto

Naja...
Gespannt ging ich an diese zwei Tests. Obschon ich eher kritisch der Ergebnisse wegen war, stieg die Spannung über mein Resultat. Bei dem CO2 - Rechner überrascht mich mal das scheinbar genaue Resultat von 5.6 t CO2 (ohne Konsumpauschale)! Ich frage mich wie genau soll das denn nun sein? 
Natürlich verstehe ich, dass es hier nicht um Genauigkeit, sondern um Verbesserungsvorschläge geht, aber genau diese sind ja echt witzig. Gemäss Angaben, soll ich auf Ökostrom umsteigen und mein Warmwasser von Solarenergie beziehen. Na dann mach ich das mal... Ja und dann soll ich noch voll auf Bioprodukte umsteigen - wer bezahlt denn das? ;-)

Im zweiten Test liege ich zwar noch unterm Durchschnitt, aber anscheinend bräuchten wir immer noch 2 Planeten... 

meine Einschätzung zu den Ergebnissen und Verbesserungspotenzialen: 

Sicher mal eine witzige Art das eigene Verhalten oberflächlich aufzuzeigen. Prinzipiell weiss ich wo ich noch Potential habe, kann aber nicht alles beeinflussen. Dann kommt noch dazu, dass ich ab einem bestimmten Punkt nichts mehr beeinflussen möchte. Versteht mich nicht falsch, ich bin ein naturfreundlicher Student, aber nehmen wir doch mal unsere lieben amerikanischen Freunde (sorry für Pauschalisierung) und gleichzeitig alle Freunde des Flugzeugs (x-fach pro Jahr ins nirgendwo), dann noch alle Fans von SUV's (find sie ja auch toll, würd mir trotzdem keinen kaufen) - ich glaub da liegt mehr Potential drin! Drum mach ich kein Geschenk. Möcht meine Dusche nicht (noch mehr) kürzen, kann mir kein anderes Auto kaufen und nimm auch nicht die ÖV nach Rorschach, weil ich dann über eine Stunde länger brauch...


Wie aussagekräftig sind die Resultate?

Anfangs war ich ziemlich beeindruckt und auch gespannt auf das Resultat, das am Schluss über mein Umweltverhalten bekannt gegeben würde. Vor allem von dem Fragebogen des WWFs war ich zu Beginn angetan und motiviert, die Fragen zu beantworten. Dass man nur ankreuzen musste, war gegenüber dem zweiten Fragebogen von Vorteil. Nach den ersten Fragen wurde ich aber ziemlich nachdenklich gestimmt. Mehr als einmal konnte ich nicht die Antwort geben, die auf mich tatsächlich zugetroffen hätte. Ja oder eher nein? Beides hätte meine Antwort nicht präzise getroffen. So ein Fragebogen müsste meiner Meinung nach besser überarbeitet sein. Schon in der Sekundarschule haben wir gelernt, wie Fragen gestellt sein müssen und wie die Antwortauswahl korrekterweise aussehen müsste! Von wem wurde der Bogen wohl formuliert?
Die Resultate haben mich dann aber trotz den kritischen Gedanken zuvor ins Grübeln gebracht. Leider kann ich auf mein Wohnverhalten momentan noch keinen Einfluss nehmen. Der Rahmen ist da komplett gegeben. Fensterläden sind beispielsweise keine vorhanden. Wo ich aber bewusster handeln könnte, ist sicherlich der Bereich "Verkehrsmittel". Aus Bequemlichkeit nutze ich das Auto, das mir momentan zur Verfügung steht. Der positive Aspekt dabei ist aber, dass ich fast eine Stunde pro Tag beim "Arbeitsweg" einspare und für andere Dinge einsetzen kann. Und diese Zeit brauchen ich momentan wirklich für wichtigere Angelegenheiten.
Im Bereich Ernährung habe ich nicht glänzend abgeschlossen, obwohl ich Früchte und Produkte vom eigenen Bauernhof konsumieren und diese super frisch und aus meiner Meinung nach optimaler Haltung und Pflege stammen. Die Produkte aus dem Garten sind biologisch. Weil der Betrieb aber nach dem IP-Swiss-Laber produziert, war das Ergebnis eher ernüchternd. Sind denn die Bio-Label überall gesünder und besser? Da müsste man den Fragebogen vielleicht einmal genauer durcharbeiten.

Dienstag, 17. Februar 2009

Fussabdruck und CO2 Rechner

Ich fand die beiden Fragebögen sehr interessant. Es sind meiner Meinung nach gute Fragen, welche ich mir selbst stellen musste. Teilweise war es gar nicht so ganz einfach diese zu beantworten. Vorallem beim CO2 Rechner musste ich einige Fragen unbeantwortet lassen. Auch fand ich, dass die Fragen manchmal zu ähnlich waren. Leider ist es schwierig in einer Mietwohnung, und dann noch als Studi, Massnahmen einfach so umzusetzen, auch wenn ich es sehr gerne machen würde. Beispielsweise die Anschaffung von Haushaltgeräten mit einem besseren Energiestatus oder Solarenergie zu nutzen ist momentan nicht möglich. Ich werde mir die Vorschläge aber bestimmt merken und zu gegebener Zeit hoffentlich umsetzen. Deshalb hielten sich meine Geschenke an die Erde in Grenzen. Ich bin aber mit meinem Resultat insgesamt zufrieden. Ich stellte fest, dass ich Dinge, die in meinen Möglichkeitsbereich liegen, bereits von mir aus mache. Dazu zähle ich zum Beispiel, dass ich mit einem Deckel koche, das Licht lösche, die Geräte nicht auf Standby halte,... welche mir nicht viel Aufwand bereiten aber anscheinend einiges zur Nachhaltigkeit beitragen können. Meiner Meinung nach, ist jeder kleine Beitrag nützlich und wirksam und bestimmt besser, als gar nichts zu machen. Interessant fand ich auch den Vergleich zwischen den verschiedenen Ländern, wobei ich aber vermute, dass sich die Zahl von China in den nächsten Jahren erheblich vergrössern wird wegen dem zunehmenden Wohlstand. Ich könnte mir gut vorstellen, dass in einigen Jahren die Chinesen auch mehr Autos haben werden und somit schlechtere Zahlen bezüglich Nachhaltigkeit. Die Gestaltung des Fragebogens von WWF fand ich besonders ansprechend. Ich fand die Bilder passend.

Montag, 16. Februar 2009

Berechnung meiner CO2-Emmissionen

Ich fand es gar nicht so einfach beide Befragungen auszufüllen. Vorallem beim Bereich 'Wohnen' hatte ich oft keine Ahnung, was wir genau für eine Heizung, Boiler usw. haben. Auch wusste ich nicht wie viele Quadratmeter unser Haus besitzt. Da ich schon seit meiner Kindheit in diesem Haus wohne, habe ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht, wie z.B. unser Haus isoliert ist oder was wir für einen Boiler haben. Jedoch gaben mir diese beiden Befragungen viele Anregungen um nachzudenken. Falls ich mal ein eigene Wohnung/Haus habe, werde ich auf diesen Bereich 'Wohnen' einen grösseren Einfluss haben. Die möglichen Massnahmenvorschläge wie Umstieg auf Ökostrom, Heizung mit Fernwärme aus Biomasse und Warmwasser mit Solarenergie kann ich deshalb nicht einfach umsetzen. Jedoch kann ich im Kleinen etwas bewirken in dem ich alle technischen Geräte abstelle wenn ich sie nicht brauche, nur das Licht anlösche welches ich benötige, kurz dusche usw.
Da ich oft mit dem Velo, zu Fuss oder mit dem Zug unterwegs bin und selten Auto fahre, war ich dort im grünen Bereich wie auch im Bereich Ernährung.
Die beiden Befragungen haben mich zum Nachdenken angeregt und mir aufgezeigt, was ich konkret ändern könnte. Jedoch finde ich einige der Änderungsvorschläge nicht umsetzbar in meiner momentanen Situation und hätte es besser gefunden, wenn kleine, machbare Änderungsvorschläge angeboten würden.

Bericht zum ökologischen Fussabdruck

Für mich war es sehr interessant diese beiden Tests auszufüllen und zu sehen, wie ich mit userer Umwelt umgehe. Über die Ergebnisse bin ich recht erstaunt. Bei beiden Tests ist herausgekommen, dass ich vor allem beim Gebiet Wohnen/ Haushalt nicht so nachhaltig mit der Umwelt umgehe. Ich habe zwar immer gedacht, dass ich sehr bewusst auf den Verbrauch von Strom etc. achte. Beim Test wurde mir allerdings erst bewusst, wie viele Bereiche ich eigentlich gar nicht beachtet habe. Zum Beispiel die Waschmaschine. Da wir in unserem Wohnblock eine Gemeinschaftswaschmaschine haben, habe ich mich noch gar nie damit auseinandergesetzt, ob diese wenig CO2 verbrauchen. So verhält es sich auch mit den meisten anderen elektrischen Einbaugeräten.
Im Footprint- Test waren meine Ergebnisse besser, als der Durchschnittswert der Schweiz. Ich fand es spannend und erschreckend zu gleich, die Durchschnittswerte anderer Staaten zu sehen. Vor allem der amerikanische Wert ist für mich unvorstellbar gross. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie es in einem amerikanischen Haushalt aussieht.
Verbesserungspotenzial sehe ich vor allem im Haushalt. Die Benützung von Sparlampen und Wassersparanschlüsse wären eine erste sinnvolle Handlung, die das tägliche Leben nicht verändern würden und auch keine Einschränkungen darstellen.
Als weitere Verbesserungsmöglichkeit wurde angegeben, dass ich auf Ökostrom umsteigen soll und mit Fernwärme aus Biomasse heizen soll. Diese Möglichkeiten sind schwer umsetzbar. Einerseits ist es im Moment eine finanzielle Frage und andererseits wohne ich in einem Wohnblock, wo ich nicht einfach so bestimmen kann, wie meine Wohnung beheizt wird. Diese Möglichkeiten würde ich aber in Betracht ziehen, wenn ich vielleicht später mal in ein Eigenheim ziehen sollte.

test

ja, das sollte ja funktionieren