Weltwoche, Ausgabe 05/2007 – "Klimaerwärmung, die Schweiz im Jahre 2050"
Die Schweiz wird gemäss dem Artikel überdurchschnittlich von der Klimaerwärmung betroffen sein. Die Schätzung des Anstiegs der Temperaturmittelwerte für das Jahr 2050 gehen aber weit auseinander: zw. 1.4 und 4.7° C. Für die Schweizer Landwirtschaft bedeutet dieser Anstieg der Temperaturmittelwerte, dass die Erträge insgesamt steigen werden, da die Vegetationsphase verlängert sein wird. Unsicherheit diesbezüglich besteht aufgrund der zu erwartenden Häufung von Wetterextremen. Die Schweizer Skigebiete auf der anderen Seite, profitieren, logischer weise, nicht vom Temperaturanstieg. Jedoch würden erst ab einem Teperaturanstieg im Mittel um plus 4°C einzelne Skigebiete aufgeben müssen. Die Gletscher jedoch werden 2050 tatsächlich ganz verschwunden sein. Die Auswirkungen auf den Tourismus dürfte jedoch minimal sein, zumal die zurück bleibenden Bergseen ebenfalls einen Attraktion darstellen dürften.
Spiegel (D), 27.01.2009 – „Klimawandel bedroht Kaiserpinguine“
Nach einer neuen Prognose könnten die Kaiserpinguine im Jahr 2100 vom Aussterben bedroht sein, sollte das antarktische Seeeis entsprechend den aktuellen Vorhersagen schmelzen. Dies haben Forscher des Instituts Woods Hole Oceanographic herausgefunden.
Zwei Unterschiedliche Artikel zum Thema „Klimaerwärmung“. Der eine (Weltwoche) beschreibt durchwegs auch positive Effekte der Klimaerwärmung. Der andere (Spiegel) hingegen greift einen Aspekt der Klimaerwärmung heraus und beschreibt dessen negative Folgen.
Leider hört man in den Medien dauernd nur negatives bezüglich Klimawandel. Dabei gäbe es durchaus auch positive Effekte zu erwähnen. Nur schon die Investitionen, die in den nächsten Jahrzehnten im Bereich „Grüne Technologien“ ausgelöst werden, werden weltweit Millionen von Arbeitsplätzen schaffen und zu einem Teil des Wohlstands, auch in der Schweiz, beitragen. Dass es auf der anderen Seite auch Verlierer geben wird, in diesem Falle die Kaiserpinguine, liegt auf der Hand. Doch anstatt Artikel über einzelne Bereiche zu verfassen, sollte das Ganze in Betracht gezogen werden.
Nachhaltiges Verhalten im Bezug auf den Klimawandel muss aus meiner Sicht nicht unbedingt mit Komforteinbussen einhergehen. Ich persönlich bin überzeugt, dass die "grünen Technologien" dabei einen Ausweg darstellen. Zu hoffen bleibt, dass die Schweiz diesen Trend nicht verschläft. Im Bereich Solaranlagen, wo sie vor gut zwei Jahrzehnten die Adresse war, machen jetzt andere Firmen aus Deutschland das gute Geschäft.
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Mittwoch, 11. März 2009
Freitag, 27. Februar 2009
Nachhaltige Berichte aus dem Tagblatt ;-)
Auch ich habe für diesen Auftrag, das St.Galler Tagblatt und das Archiv der Zeitung (siehe Link) zur Hilfe genommen.
Ein kleiner Artikel im Regionalteil Uzwil vom 26.2.09 berichtet von der finanziellen Unterstützung für Bauherren, welche Mehraufwendungen im Sinne der Nachhaltigkeit einplanen und durchführen. Bisher wurden zwar "erst" drei Förderzusagen gemacht und die Beträge werden erst bei Inbetriebnahme erstattet, was ich persönlich als ein Negativpunkt anschaue, aber die Idee finde ich sehr ansprechend und clever.
Schade wurde der Artikel nicht weiter ausgebaut, denn viele Fakten fehlen schlicht weg, wie z.B. wie viele Bauten zurzeit geplant sind, d.h. in welchem Verhältnis diese Förderzusagen zu den insgesamt geplanten Bauten stehen. Zusätzlich würde mich auch interessieren wie hoch diese Beträge sind und wie sie berechnet werden.
In der heutigen Ausgabe des Tagblatts (27.2.09) werden im Wirtschaftsteil auf Seite 11 verschiedene Autos und ihre Umweltverträglichkeit aufgezeigt. Laut Bruno Knellwolf erstellt der VCS jedes Jahr eine Auto-Umweltliste. Zuoberst steht ein Wagen mit Hybrid-Motor (Kombination von Elektro/Benzin).
Nebst dem Text von Knellwolf wird eine Tabelle des VCS/wvb aufgezeigt. Fast schon peinlich lückenhaft, fehlt in dieser Tabelle der Schadstoffausstoss der jeweiligen Fahrzeuge, stattdessen sind PS und Hubraum angegeben. Bei der Interpretation dachte ich mir, dass beim Zusammenstellen der Daten wohl doch ein Autofan am Werk wahr, welchem PS und Hubraum mehr zusagen als CO2-Werte ;-)
Donnerstag, 26. Februar 2009
Nachhaltigkeit in der Modebranche und Mitspracherecht für Naturschützer
Ich habe zwei Artikel aus dem St. Galler Tagblatt ausgelesen. Beide stammen von der Seite www.tagblatt.ch. Am 20 Februar 2009 habe ich einen Artikel zum Thema Nachhaltigkeit in der Modebranche gefunden. Darin wird beschrieben, dass die Designer wegen der Wirtschaftskrise düstere Farben gesetzt. Es wird beschrieben, dass die Krise auch die Modeschöpfer zum Sparen zwingt. Bezüglich Nachhaltigkeit wird beschrieben, dass über 300 Designer, Händler und Hersteller ankündigten, die Umweltschäden aufgrund der Kleiderherstellung vermindern wollen. Zudem wollen sie sich für ein Ende der Ausbeutung von Arbeitern in der Produktionskette ein. Ich möchte dazu ergänzen, dass ich es sehr wichtig finde, dass sich die auch diese Branche mit dem Thema auseinandersetzt und ich glaube, dass es gerade hier eine Menge "Potential" gibt. Man hört leider immer wieder von Herstellern, dass die Produkte von Leuten hergestellt werden, welche dafür sehr schlecht bezahlt werden und teilweise unter schlimmen Bedingungen arbeiten müssen. Auch der Begriff Kinderarbeit taucht in diesem Zusammenhang leider immer noch auf. Ich kann mich an eine Dokumentation erinnern, in der vor ein paar Jahren gezeigt wurde, wie Kinder Fussbälle von Hand nähen, statt in die Schule gingen. Sie erhielten dafür einen undenkbar schlechten Lohn welchen sie zu Hause direkt abgeben mussten, weil sonst die Familie nicht durchkam. Solche Bilder und Geschichten wühlen mich immer sehr auf.
Den zweiten Artikel habe ich am 24. Februar 2009, ebenfalls unter www.tagblatt.ch zum Thema Verbandsbeschwerderecht von Naturschützern gelesen. Dort geht es darum, dass der Kanton das Verbandsbeschwerderecht im Jahr 2007 abgeschafft hat und nun wieder Stimmen zur Wiedereinführung laut werden. Es ist vorallem von einem Vertreter der Naturschützer geschrieben. Er meint, dass der Entscheid zu akzeptieren sei, aber nicht bis in alle Ewigkeit. Er ist der Ansicht, dass die Menschen heute wieder empfänglicher für Umweltanliegen seien als noch vor ein paar Jahren. Ereignisse wie die aktuelle Wirtschaftskrise hätten ein Umdenken bewirkt, deshalb besinne man sich wieder mehr auf "echte" Werte wie Nachhaltigkeit.
Die Naturschützer bekämen anscheinend regelmässig Anrufe von besorgten Bürgern welche z.B. melden, wenn irgendwo geplant sei, einen Baum zu fällen. Und der Naturschützerverband habe heute in solchen Fällen keine Möglichkeit mehr zu intervenieren. Deshalb möchten sie die Vorlage für die Wiedereinführung des Verbandbeschwerderechts in 2-3 Jahren wieder vors Volk bringen.
sabrina hungerbühler, lg06fg
Den zweiten Artikel habe ich am 24. Februar 2009, ebenfalls unter www.tagblatt.ch zum Thema Verbandsbeschwerderecht von Naturschützern gelesen. Dort geht es darum, dass der Kanton das Verbandsbeschwerderecht im Jahr 2007 abgeschafft hat und nun wieder Stimmen zur Wiedereinführung laut werden. Es ist vorallem von einem Vertreter der Naturschützer geschrieben. Er meint, dass der Entscheid zu akzeptieren sei, aber nicht bis in alle Ewigkeit. Er ist der Ansicht, dass die Menschen heute wieder empfänglicher für Umweltanliegen seien als noch vor ein paar Jahren. Ereignisse wie die aktuelle Wirtschaftskrise hätten ein Umdenken bewirkt, deshalb besinne man sich wieder mehr auf "echte" Werte wie Nachhaltigkeit.
Die Naturschützer bekämen anscheinend regelmässig Anrufe von besorgten Bürgern welche z.B. melden, wenn irgendwo geplant sei, einen Baum zu fällen. Und der Naturschützerverband habe heute in solchen Fällen keine Möglichkeit mehr zu intervenieren. Deshalb möchten sie die Vorlage für die Wiedereinführung des Verbandbeschwerderechts in 2-3 Jahren wieder vors Volk bringen.
sabrina hungerbühler, lg06fg
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Thema Nachhaltigkeit in den Medien
Bund will ein Programm zur Gebäudesanierung - St.Galler Tagblatt 26. Feb. 09
In diesem Artikel geht es darum, dass der Bund im ersten Konjunkturförderungspaket den Kredit für Energie- und Abwärmenutzung erhöht hat. Nun ist auch die Verteilung dieses Kredites entschieden.
Das Geld soll in sofort umsetzbare Massnahmen investiert werden. Das sind schon etablierte Förderprogramme und ein Sensibilisierungsprogramm für Gebäudebesitzer.
Persönlich finde ich es eine gute Sache, Gebäude auf ihre Energieeffizienz zu testen. In einem Fernsehbeitrag habe ich einmal gesehen, wie Gebäude mit Wärmebildkameras aufgenommen wurden. Dabei konnte man sehen, wie viel Wärme durch ungenügend isolierte und gedämmte Mauern geht.
Auf der einen Seite könnten durch bessere Dämmungen der Gebäude Kosten eingespart werden und auf der anderen Seite ist es natürlich auch eine ökologische Frage. Bleibt die Wärme besser im Haus gespeichert, muss nicht so viel und so warm geheizt werden und die Emissionen könnten so verringert werden.
Das sich der Bund für solche Projekte einsetzt finde ich super. Ich weiss nicht, wie es im Kanton St.Gallen aussieht. In den Kantonen Thurgau und Appenzell Innerrhoden werden Bürger vom Kanton subventioniert, die ihre Häuser besser dämmen lassen. Diese Unterstützung der Kantone finde ich lohnenswert.
Alte Glühlampen bald verboten - St. Galler Tagblatt 24. Feb. 09
Alte und stromfressende Glühlampen sollen nach Meinung der Umweltkommission des Nationalrates schon bald verboten werden. Sie haben dafür eine Kommissionsmotion eingereicht.
Ab dem Jahre 2012 sollen keine Glühlampen der Energieklassen C bis G mehr verkauft werden dürfen- Ausnahmen für Nischenanwendung sollen aber genehmigt werden (Was auch immer das heissen mag :-) )
Von normalen Glühlampen auf Sparlampen umzusteigen, finde ich eine gute Sache. Es ist für die Einzelperson ein kleiner Schritt. Doch wenn alle Haushalte, Firmen, öffentliche Gebäude etc. nur noch Glühlampen verwenden, kann viel bewirkt werden im Bezug auf nachhaltige Entwicklung.
Ein Problem könnte momentan nur noch sein, dass Sparlampen immer noch eine eher teurer Angelegenheit sind und nicht alle jedermann/jedefrau kann sich Sparlampen für den ganzen Haushalt leisten. Da müsste der Preis noch etwas nach unten kommen.
Fragwürdig sind für mich auch diese Ausnahmebedingungen. Ich finde wenn schon, denn schon...
In diesem Artikel geht es darum, dass der Bund im ersten Konjunkturförderungspaket den Kredit für Energie- und Abwärmenutzung erhöht hat. Nun ist auch die Verteilung dieses Kredites entschieden.
Das Geld soll in sofort umsetzbare Massnahmen investiert werden. Das sind schon etablierte Förderprogramme und ein Sensibilisierungsprogramm für Gebäudebesitzer.
Persönlich finde ich es eine gute Sache, Gebäude auf ihre Energieeffizienz zu testen. In einem Fernsehbeitrag habe ich einmal gesehen, wie Gebäude mit Wärmebildkameras aufgenommen wurden. Dabei konnte man sehen, wie viel Wärme durch ungenügend isolierte und gedämmte Mauern geht.
Auf der einen Seite könnten durch bessere Dämmungen der Gebäude Kosten eingespart werden und auf der anderen Seite ist es natürlich auch eine ökologische Frage. Bleibt die Wärme besser im Haus gespeichert, muss nicht so viel und so warm geheizt werden und die Emissionen könnten so verringert werden.
Das sich der Bund für solche Projekte einsetzt finde ich super. Ich weiss nicht, wie es im Kanton St.Gallen aussieht. In den Kantonen Thurgau und Appenzell Innerrhoden werden Bürger vom Kanton subventioniert, die ihre Häuser besser dämmen lassen. Diese Unterstützung der Kantone finde ich lohnenswert.
Alte Glühlampen bald verboten - St. Galler Tagblatt 24. Feb. 09
Alte und stromfressende Glühlampen sollen nach Meinung der Umweltkommission des Nationalrates schon bald verboten werden. Sie haben dafür eine Kommissionsmotion eingereicht.
Ab dem Jahre 2012 sollen keine Glühlampen der Energieklassen C bis G mehr verkauft werden dürfen- Ausnahmen für Nischenanwendung sollen aber genehmigt werden (Was auch immer das heissen mag :-) )
Von normalen Glühlampen auf Sparlampen umzusteigen, finde ich eine gute Sache. Es ist für die Einzelperson ein kleiner Schritt. Doch wenn alle Haushalte, Firmen, öffentliche Gebäude etc. nur noch Glühlampen verwenden, kann viel bewirkt werden im Bezug auf nachhaltige Entwicklung.
Ein Problem könnte momentan nur noch sein, dass Sparlampen immer noch eine eher teurer Angelegenheit sind und nicht alle jedermann/jedefrau kann sich Sparlampen für den ganzen Haushalt leisten. Da müsste der Preis noch etwas nach unten kommen.
Fragwürdig sind für mich auch diese Ausnahmebedingungen. Ich finde wenn schon, denn schon...
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Mittwoch, 25. Februar 2009
Minergie-Mehrfamilienhaus
St. Galler Tagblatt, 23. Februar 2009, Seite 11
In Bennau entsteht momentan das erste Minergie - Mehrfamilienhaus, welches mehr Energie produziert, als es selber benötigt. Das Ziel war von Anfang an klar: Das Haus soll mind. 12'000 Litern Heizöl sparen pro Jahr und es soll sich selber komplett mit Energie versorgen. Dazu wird noch Überschussenergie produziert, welche in Form von warmem Wasser an Nachbargebäude abgegeben wird und in Form von elektrischem Strom in das Netz der Gemeinde einfliesst. Die Energie wird von der Photovoltaik-Anlage und integrierten Sonnkollektoren geliefert.
Das ist doch einmal eine gute Neuigkeit. Ein Haus erfüllt eigentlich die Aufgabe eines Kraftwerkes und kann die Gemeinde mit Energie beliefern. Denn der Architekt dieses Minergie - Hauses sagt es genau richtig: Energieeffizienz ist die billigste Form von Energie, die wir zur Verfügung haben. In der Vergangenheit können wir leider nicht viel verändern. Hausfassaden, Fenster etc. können nur mit hohen Kosten erneuert werden. Aber schauen wir voraus und versuchen es in Zukunft besser zu machen – liebe Architekten!
Kraftwerktechnologie gehört zur Vergangenheit
St. Galler Tagblatt, 23. Februar 2009, Seite 29
Dieser Artikel berichtet von der Forderung der Umweltfreisinnigen des Kantons St. Gallens, dass die SN Energie AG sich nicht am Steinkohlekraftwerk im deutschen Brunsbüttel beteiligen soll. Dieses sei ein CO2-intensiver Stromerzeuger. Sie fordern, anstatt in Kraftwerktechnologie in ökologisch und wirtschaftlich sinnvollere Lösungen zu investieren.
Mich freut es, wenn ich das höre. Es braucht Menschen, die sich intensiv für unsere Umwelt einsetzten und diese haben viel Respekt verdient. Ich denke auch, dass die St. Galler Energie AG sich eine andere Möglichkeit suchen muss, zugunsten der Umwelt.
St. Galler Tagblatt, 23. Februar 2009, Seite 11
In Bennau entsteht momentan das erste Minergie - Mehrfamilienhaus, welches mehr Energie produziert, als es selber benötigt. Das Ziel war von Anfang an klar: Das Haus soll mind. 12'000 Litern Heizöl sparen pro Jahr und es soll sich selber komplett mit Energie versorgen. Dazu wird noch Überschussenergie produziert, welche in Form von warmem Wasser an Nachbargebäude abgegeben wird und in Form von elektrischem Strom in das Netz der Gemeinde einfliesst. Die Energie wird von der Photovoltaik-Anlage und integrierten Sonnkollektoren geliefert.
Das ist doch einmal eine gute Neuigkeit. Ein Haus erfüllt eigentlich die Aufgabe eines Kraftwerkes und kann die Gemeinde mit Energie beliefern. Denn der Architekt dieses Minergie - Hauses sagt es genau richtig: Energieeffizienz ist die billigste Form von Energie, die wir zur Verfügung haben. In der Vergangenheit können wir leider nicht viel verändern. Hausfassaden, Fenster etc. können nur mit hohen Kosten erneuert werden. Aber schauen wir voraus und versuchen es in Zukunft besser zu machen – liebe Architekten!
Kraftwerktechnologie gehört zur Vergangenheit
St. Galler Tagblatt, 23. Februar 2009, Seite 29
Dieser Artikel berichtet von der Forderung der Umweltfreisinnigen des Kantons St. Gallens, dass die SN Energie AG sich nicht am Steinkohlekraftwerk im deutschen Brunsbüttel beteiligen soll. Dieses sei ein CO2-intensiver Stromerzeuger. Sie fordern, anstatt in Kraftwerktechnologie in ökologisch und wirtschaftlich sinnvollere Lösungen zu investieren.
Mich freut es, wenn ich das höre. Es braucht Menschen, die sich intensiv für unsere Umwelt einsetzten und diese haben viel Respekt verdient. Ich denke auch, dass die St. Galler Energie AG sich eine andere Möglichkeit suchen muss, zugunsten der Umwelt.
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Dienstag, 24. Februar 2009
Nachhaltigkeit in den Medien
Startseite von Bluewin, Montag 23. Februar 2009
Auf der Startseite habe ich zufälligerweise einen Haupttitel gelesen, der mir sicherlich nur aufgefallen ist, weil ich am Morgen das Nachhaltigkeitsmodul besucht habe. WWF warnt vor Überfischung! Schon im Film wurde am Montagmorgen thematisiert, dass die Meere unter der Klimaerwärmung leiden. Besonders haben mich die Bilder geschockt, von den in Mittleidenschaft gezogenen Korallen. Zwar habe ich von deren Betroffenheit schon gewusst-das Ausmass war mir aber bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Vom Thema angesprochen habe ich im Internet dann diesen Artikel gelesen. Weil die Fische bei der Nahrungssuche auf die jetzt schwindenden Korallenriffe angewiesen sind, gibt es die farbenprächtigen Meeresbewohner nicht mehr in Vielzahl. Immer mehr Arten sind vom Aussterben bedroht, da ihre Nahrunssuche fast unmöglich wird. Leider ist aber nicht nur die Klimaerwärmung Schuld an dieser tragischen Situtation. Im Text wird vor allem die Überfischung thematisiert. Feinschmecker, vorwiegend aus China, zahlen für die Fische viel Geld, auf das die Fischer angewiesen sind. Unbedingt muss jetzt eine Methode gefunden werden, wie die Überfischung gestoppt werden kann. Betroffenen Gebiete haben sich zusammengeschlossen, um etwas zu unternehmen. Fruchtet dieses Projekt nicht, stehen auch die Fischer vor dem Ruin. Schon jetzt sei es ein dringlicher Fall. Viele junge Fische werden gefischt-viele ausgewachsenen Tiere sind also schon nicht mehr vorhanden.
Der Bericht hat mich sehr beeindruckt und auch geschockt. Die Menschen belasten die Umwelt trotz der Klimaerwärmung noch zusätzlich. Dafür habe ich dann überhaupt kein Verständnis mehr.
St. Galler Tagblatt, Montag 23. Februar 2009
Im Bericht "Sauber einheizen" werden Tipps aufgelistet, wie das Heizen mit Holz umweltfreundlich funktioniert. Ich habe festgestellt, dass in den Medien sehr viele solche Berichte zu finden sind. Bis anhin habe ich die Beiträge aber noch nie aufmerksam gelesen und gehört. Die Ratschläge, die im Bericht aufgezählt werden, sind aber leicht umzusetzten und tragen wahrscheinlich einen beachtlichen Beitrag zur Klimaerwärmung bei, wenn sie von zahlreichen Leuten nicht beachtet werden. Toll finde ich, dass der Text kurz und gut strukturiert ist. Der/die Leser/in fühlt sich auch durch ein Bild angesprochen. Genau mit solchen Texten kann die Gesellschaft meiner Meinung nach schon gezielt erreicht werden.
Startseite von Bluewin, Montag 23. Februar 2009
Auf der Startseite habe ich zufälligerweise einen Haupttitel gelesen, der mir sicherlich nur aufgefallen ist, weil ich am Morgen das Nachhaltigkeitsmodul besucht habe. WWF warnt vor Überfischung! Schon im Film wurde am Montagmorgen thematisiert, dass die Meere unter der Klimaerwärmung leiden. Besonders haben mich die Bilder geschockt, von den in Mittleidenschaft gezogenen Korallen. Zwar habe ich von deren Betroffenheit schon gewusst-das Ausmass war mir aber bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Vom Thema angesprochen habe ich im Internet dann diesen Artikel gelesen. Weil die Fische bei der Nahrungssuche auf die jetzt schwindenden Korallenriffe angewiesen sind, gibt es die farbenprächtigen Meeresbewohner nicht mehr in Vielzahl. Immer mehr Arten sind vom Aussterben bedroht, da ihre Nahrunssuche fast unmöglich wird. Leider ist aber nicht nur die Klimaerwärmung Schuld an dieser tragischen Situtation. Im Text wird vor allem die Überfischung thematisiert. Feinschmecker, vorwiegend aus China, zahlen für die Fische viel Geld, auf das die Fischer angewiesen sind. Unbedingt muss jetzt eine Methode gefunden werden, wie die Überfischung gestoppt werden kann. Betroffenen Gebiete haben sich zusammengeschlossen, um etwas zu unternehmen. Fruchtet dieses Projekt nicht, stehen auch die Fischer vor dem Ruin. Schon jetzt sei es ein dringlicher Fall. Viele junge Fische werden gefischt-viele ausgewachsenen Tiere sind also schon nicht mehr vorhanden.
Der Bericht hat mich sehr beeindruckt und auch geschockt. Die Menschen belasten die Umwelt trotz der Klimaerwärmung noch zusätzlich. Dafür habe ich dann überhaupt kein Verständnis mehr.
St. Galler Tagblatt, Montag 23. Februar 2009
Im Bericht "Sauber einheizen" werden Tipps aufgelistet, wie das Heizen mit Holz umweltfreundlich funktioniert. Ich habe festgestellt, dass in den Medien sehr viele solche Berichte zu finden sind. Bis anhin habe ich die Beiträge aber noch nie aufmerksam gelesen und gehört. Die Ratschläge, die im Bericht aufgezählt werden, sind aber leicht umzusetzten und tragen wahrscheinlich einen beachtlichen Beitrag zur Klimaerwärmung bei, wenn sie von zahlreichen Leuten nicht beachtet werden. Toll finde ich, dass der Text kurz und gut strukturiert ist. Der/die Leser/in fühlt sich auch durch ein Bild angesprochen. Genau mit solchen Texten kann die Gesellschaft meiner Meinung nach schon gezielt erreicht werden.
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Montag, 23. Februar 2009
Nachhaltigkeit in Mode und Häuserbau
St.Galler Tagblatt, Samstag, 21. Februar 2009:
Artikel "Die Modebranche wacht auf", S.8
Alle lieben günstige Mode, doch auch die hat ihren Preis. Denn zwei Millionen Tonnen Kleidung landen jährlich im Abfall. Eine Initiative soll in Grossbritannien ein Umdenken einleiten. Diese Initiative wurde vom britischen Umweltministerium ins Leben gerufen. Mehr als 300 Vertreter der Bekleidungsindustrie haben sich zu mehr Nachhaltigkeit bei Kreation, Herstellung und Vertrieb von Modeartikeln bekannt.
Handlungsbedarf ist bitter nötig. Denn der Hunger nach immer neuen Trends hat schwere Folgen für die Umwelt. Die Bekleidungsindustrie ist für den Ausstoss von 3,1 Millionen Tonnen Kohlendioxid und zwei Millionen Tonnen Abfall im Jahr verantwortlich. Dabei werden 70 Millionen Tonnen Wasser verbraucht. Ein Grossteil der Modeartikel lässt sich nicht wiederverwerten und landet auf den Müllhalden Afrikas.
Im Rahmen der Nachhaltigkeits-Initiative haben sich führende Supermarktketten und Hersteller verpflichtet, mehr Baumwolle aus biologischem Anbau anzubieten und Materialien einzusetzen, die sich leichter wiederverwerten lassen.
Im Artikel wird weiter noch beschrieben, dass den meisten britischen Konsumenten dies egal ist und es ihnen wichtiger ist modisch zu sein als auf die Umwelt zu schauen.
Ich denke, dass bei vielen solchen Initiativen das ein Problem ist. Wir leben heute in einer Konsumgesellschaft und möchten immer das Neuste, Schönste und Beste haben. Ob wir der Umwelt Schade zufügen oder nicht, ist egal. Ich finde es super, dass immer wieder verschiedene Initiativen gestartet werden um auch das Bewusstsein der Bevölkerung für die Nachhaltigkeit zu wecken. Bei einigen Menschen wird es auf taube Ohren stossen, jedoch werden auch viele Menschen zum Nachdenken angeregt und werden versuchen etwas zu ändern.
St.Galler Tagblatt, Montag, 23. Februar 2009:
Artikel "Wohnhaus mit Energieüberschuss", S.11
In Bennau entsteht das erste Minergie-Mehrfamilienhaus der Schweiz, das mehr Energie produziert, als es selber benötigt. Die Mieter erhalten ein Energieguthaben und können ihren Verbrauch selber steuern. Überschüssiges Warmwasser wird an Nachbargebäude abgegeben und Ökostrom ins Netz der Gemeinde eingespeist.
Das Ziel von diesem Projekt ist Folgendes: Heizölersparnis von mindestens 12000 Litern pro Jahr und ein Gebäude, das sich komplett selbst mit Energie versorgt. Und dazu noch Überschussenergie in Form von Warmwasser und elektrischem Strom produziert. Sozusagen ein Haus als Kraftwerk.
Bei diesem Projekt sind die Baukosten 15 Prozent höher, als bei einem gewöhnlichen Standarthaus. Ich denke, dass solche Häuser eine Zukunft haben werden. Falls gerade in kleineren Dörfern solche Häuser gebaut würden, könnte man das ganze Dorf mit 'eigener' Energie versorgen.
Für eine 5 1/2 Zimmer Mietwohnung in einem solchen Haus bezahlt man zwischen 2400 und 2700 Franken, inklusive Nebenkosten. Je nach Ortschaft/Kanton ist das nicht teurer als eine 'normale' 5 1/2 Zimmerwohnung.
Mir gefällt der Gedanken, dass man das Haus mit eigener Energie beliefern kann und sogar noch Überschuss hat.
Ich bin gespannt, wie dieses Projekt ausgehen wird und ob die Ziele erreicht werden können.
Artikel "Die Modebranche wacht auf", S.8
Alle lieben günstige Mode, doch auch die hat ihren Preis. Denn zwei Millionen Tonnen Kleidung landen jährlich im Abfall. Eine Initiative soll in Grossbritannien ein Umdenken einleiten. Diese Initiative wurde vom britischen Umweltministerium ins Leben gerufen. Mehr als 300 Vertreter der Bekleidungsindustrie haben sich zu mehr Nachhaltigkeit bei Kreation, Herstellung und Vertrieb von Modeartikeln bekannt.
Handlungsbedarf ist bitter nötig. Denn der Hunger nach immer neuen Trends hat schwere Folgen für die Umwelt. Die Bekleidungsindustrie ist für den Ausstoss von 3,1 Millionen Tonnen Kohlendioxid und zwei Millionen Tonnen Abfall im Jahr verantwortlich. Dabei werden 70 Millionen Tonnen Wasser verbraucht. Ein Grossteil der Modeartikel lässt sich nicht wiederverwerten und landet auf den Müllhalden Afrikas.
Im Rahmen der Nachhaltigkeits-Initiative haben sich führende Supermarktketten und Hersteller verpflichtet, mehr Baumwolle aus biologischem Anbau anzubieten und Materialien einzusetzen, die sich leichter wiederverwerten lassen.
Im Artikel wird weiter noch beschrieben, dass den meisten britischen Konsumenten dies egal ist und es ihnen wichtiger ist modisch zu sein als auf die Umwelt zu schauen.
Ich denke, dass bei vielen solchen Initiativen das ein Problem ist. Wir leben heute in einer Konsumgesellschaft und möchten immer das Neuste, Schönste und Beste haben. Ob wir der Umwelt Schade zufügen oder nicht, ist egal. Ich finde es super, dass immer wieder verschiedene Initiativen gestartet werden um auch das Bewusstsein der Bevölkerung für die Nachhaltigkeit zu wecken. Bei einigen Menschen wird es auf taube Ohren stossen, jedoch werden auch viele Menschen zum Nachdenken angeregt und werden versuchen etwas zu ändern.
St.Galler Tagblatt, Montag, 23. Februar 2009:
Artikel "Wohnhaus mit Energieüberschuss", S.11
In Bennau entsteht das erste Minergie-Mehrfamilienhaus der Schweiz, das mehr Energie produziert, als es selber benötigt. Die Mieter erhalten ein Energieguthaben und können ihren Verbrauch selber steuern. Überschüssiges Warmwasser wird an Nachbargebäude abgegeben und Ökostrom ins Netz der Gemeinde eingespeist.
Das Ziel von diesem Projekt ist Folgendes: Heizölersparnis von mindestens 12000 Litern pro Jahr und ein Gebäude, das sich komplett selbst mit Energie versorgt. Und dazu noch Überschussenergie in Form von Warmwasser und elektrischem Strom produziert. Sozusagen ein Haus als Kraftwerk.
Bei diesem Projekt sind die Baukosten 15 Prozent höher, als bei einem gewöhnlichen Standarthaus. Ich denke, dass solche Häuser eine Zukunft haben werden. Falls gerade in kleineren Dörfern solche Häuser gebaut würden, könnte man das ganze Dorf mit 'eigener' Energie versorgen.
Für eine 5 1/2 Zimmer Mietwohnung in einem solchen Haus bezahlt man zwischen 2400 und 2700 Franken, inklusive Nebenkosten. Je nach Ortschaft/Kanton ist das nicht teurer als eine 'normale' 5 1/2 Zimmerwohnung.
Mir gefällt der Gedanken, dass man das Haus mit eigener Energie beliefern kann und sogar noch Überschuss hat.
Ich bin gespannt, wie dieses Projekt ausgehen wird und ob die Ziele erreicht werden können.
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