Freitag, 20. Februar 2009

CO2-Rechner und Footprint

Für mich war es schwierig, vor allem beim CO2-Rechner, genaue Angaben zu machen. Ich wusste nicht genau wie viel Liter unser Auto verbraucht und auch in Sachen Haushalt war ich sehr schlecht informiert. Genau auch in diesem Bereich habe ich schlecht abgeschnitten, bzw. gehe ich nicht sehr nachhaltig mit der Umwelt um. Aber ich war auch erstaunt darüber, wie viele Sachen hier hinein fliessen. Man kennt vom Kindesalter die Aussage der Mutter, dass man niemals das Wasser laufen lassen soll, wenn man die Zähne putzt oder immer das Licht ausschalten soll, wenn man einen Raum verlässt. Solches ist mir auch heute noch sehr präsent. Aber Sachen wie Fensterläden im Winter runter lassen oder dass es ein FSC-Label für Holz gibt, habe ich schon gehört, war mir dessen aber zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr bewusst. Im Bereich Ernährung und Mobilität habe ich sehr gut abgeschnitten. Aber wenn ich ehrlich bin, hat das sicherlich auch damit zu tun, dass ich immer noch zuhause wohne. Wer als junger Mensch selber für sich kochen muss, kauft viel eher einmal ein Tiefkühlprodukt oder wegen den Finanzen Fleisch/Früchte/Gemüse aus dem Ausland. Da müssen wir schon ehrlich sein, aber uns auch mit dem auseinandersetzen und uns vermehrt für die Umwelt einsetzen.
Laut Footprint liege ich mit 2,2 Planeten unter dem Schweizer Durchschnitt, aber auch dieses Resultat finde ich erschreckend. Wenn jeder den gleichen Lebensstil hätte wie ich, so bräuchte man 2,2 Planteten, um den Ressourcenverbrauch nachhaltig zu decken.
Für mich war es wichtig, mich wieder in dieses Thema zu vertiefen. Ich weiss jetzt, worauf ich achten muss und werde versuchen, mich zu bessern.

1 Kommentar:

  1. Hallo Claudia
    Ich denke mit den Tiefkühlprodukten liegst du sicher richtig. Da man gerne mal unter Zeitdruck ist, schiebt man lieber eine Fertig-Pizza in den Ofen anstatt selber den Teig und die Zutaten bereit zu stellen. Wir schauen jedoch zu Hause, dass das so wenig wie möglich vorkommt und kochen uns selber etwas. Und wenn immer es die Zeit zulässt spaziere ich zum Bauern ausserhalb des Dorfes um mir dort frisches Gemüse zu besorgen, auf dem Heimweg schaue ich dann gleich noch in der Dorfmetzgerei vorbei. So komme ich zu frischen regionalen Produkten und unterstütze erst noch die Gemeinde. Zwar ist dies etwas kostspieliger aber man hat ein gutes Gefühl dabei. Denn diesen kleinen Mehrbetrag könnte man auch „dümmer“ ausgeben.
    Petra LG 06D

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