Donnerstag, 19. Februar 2009

Wie aussagekräftig sind die Resultate?

Anfangs war ich ziemlich beeindruckt und auch gespannt auf das Resultat, das am Schluss über mein Umweltverhalten bekannt gegeben würde. Vor allem von dem Fragebogen des WWFs war ich zu Beginn angetan und motiviert, die Fragen zu beantworten. Dass man nur ankreuzen musste, war gegenüber dem zweiten Fragebogen von Vorteil. Nach den ersten Fragen wurde ich aber ziemlich nachdenklich gestimmt. Mehr als einmal konnte ich nicht die Antwort geben, die auf mich tatsächlich zugetroffen hätte. Ja oder eher nein? Beides hätte meine Antwort nicht präzise getroffen. So ein Fragebogen müsste meiner Meinung nach besser überarbeitet sein. Schon in der Sekundarschule haben wir gelernt, wie Fragen gestellt sein müssen und wie die Antwortauswahl korrekterweise aussehen müsste! Von wem wurde der Bogen wohl formuliert?
Die Resultate haben mich dann aber trotz den kritischen Gedanken zuvor ins Grübeln gebracht. Leider kann ich auf mein Wohnverhalten momentan noch keinen Einfluss nehmen. Der Rahmen ist da komplett gegeben. Fensterläden sind beispielsweise keine vorhanden. Wo ich aber bewusster handeln könnte, ist sicherlich der Bereich "Verkehrsmittel". Aus Bequemlichkeit nutze ich das Auto, das mir momentan zur Verfügung steht. Der positive Aspekt dabei ist aber, dass ich fast eine Stunde pro Tag beim "Arbeitsweg" einspare und für andere Dinge einsetzen kann. Und diese Zeit brauchen ich momentan wirklich für wichtigere Angelegenheiten.
Im Bereich Ernährung habe ich nicht glänzend abgeschlossen, obwohl ich Früchte und Produkte vom eigenen Bauernhof konsumieren und diese super frisch und aus meiner Meinung nach optimaler Haltung und Pflege stammen. Die Produkte aus dem Garten sind biologisch. Weil der Betrieb aber nach dem IP-Swiss-Laber produziert, war das Ergebnis eher ernüchternd. Sind denn die Bio-Label überall gesünder und besser? Da müsste man den Fragebogen vielleicht einmal genauer durcharbeiten.

4 Kommentare:

  1. Hey Martina

    Dein Problem kommt mir bekannt vor. Ich konnte oft nicht das ankreuzen, was ich wollte. Was sich bei mir am meisten ausgewirkt hat, war das Auto. Dass ich eine Fahrgemeinschaft mit Kolleginnen habe, konnte ich nirgends ankreuzen.

    Auch fand ich es etwas mühsam, beide Bögen auszufüllen, denn es waren ja viele gleiche Fragen.

    Ich verstehe nicht ganz, was du bei der Ernährung im Bereich Gemüse und Früchte besser machen könntest. Was kann besser sein als eigener Anbau?

    Tja, manchmal klappt nicht alles so, wie man es gerne möchte.

    Liebs Grüessli
    Fabienne Sturzenegger LG 06 B g

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  2. jaja ... vielleicht hättest du bessere Resultate gehabt, wenn du Migrosprodukte angekreuzt hättest ;-) die sind aus der Region für die Region!

    Den positiven Aspekt des Autos kann ich auch verstehen - irgendwo gehts ja auch noch um Lebensqualität, gelle...

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  3. Hallo
    Also das mit dem Auto musst du glaube ich wirklich nochmals überdenken. Der Zug wäre schon ökologischer. Aber ich kann dich auch verstehen!
    Das mit den Antworten ging mir auch so. Vor allem wusste ich jeweils nicht welche Antworten die richtigen für mein Wohnverhalten sind. Ich wünsche dir, wenn du auf der Suche nach einer Wohnung bist, dass du die Umwelt nicht vergisst.
    lg eveline

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  4. Sali Martina

    Mein Ergebnis hat mich ein wenig ins Grübeln gebracht. Bei mir ist es auch so, dass ich momentan auf das Wohnverhalten keinen grossen Einfluss nehmen kann. Da ich nächsten Sommer in eine Wohnung ziehe, werde ich auf mein „ökologisches“ Verhalten achten und es verbessern.
    Leider passiert es mir manchmal, dass ich aus Bequemlichkeit und aus Zeitgründen das Auto benütze. Ich denke, dass es für viele nicht einfach ist, auf das Auto zu verzichten, wenn es auf dem Parkplatz steht…

    Ich finde es toll, dass du so gesund lebst und dich ökologisch vom eigenen Bauernhof ernährst.

    Liebe Grüsse
    Laraina Küng, 06Cb

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