Der Post-it Zettel war bei mir zuhause am Pult befestigt. Dort sah ich ihn am Morgen und prägte mir „achtsam wahrnehmen, achtsam leben“ ein, denn während dem Tag komme ich ihn nur schlecht zu Gesicht.
Am Morgen fiel mir auf, dass die Sonne wieder früher scheint und beim Aufstehen die Vögel zwitschern – endlich kommt der Frühling!! Die Tage werden wieder länger – man merkt es auch am Abend.
Im Bus fielen mir die vielen müden Gesichter auf. Gesprächen geht man am Morgen aus dem Weg – geht mir nicht anders – und jeder macht etwas für sich. Einige hören Musik, andere schauen verträumt aus dem Fenster und wieder andere sind am SMS schreiben. Ich habe mich gefragt, was man schon so wichtiges am frühen Morgen zu erzählen hat. Zum Thema Handy kam mir unsere Wegwerfgesellschaft in den Sinn. Gerade bei Handys muss es immer der neuste Schrei sein, ganz egal, ob das alte noch funktionieren würde. Hier entsteht massenhaft Abfall, welcher eine schwierige Entsorgung mit sich bringt. Das gleiche Problem sehe ich auch bei Computern, Fernseher etc. Ich widmete mich wieder meiner Musik zu und da kam mir noch ein anderer Gedanke. Von öffentlichen Verkehrsmitteln geht man aus, dass sie ökologisch sind. Aber unser Bus hat einen Motor. Sonst fahren sie mit Stromschienen. Ich glaube unser Bus ist einer von den wenigsten, wenn nicht sogar der einzige mit Motorantrieb. Warum genau weiss ich gar nicht.
Auch fiel mir am St. Galler Bahnhof auf, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, um einen Kaffe zu kaufen. Am Morgen hat niemand Zeit für einen „gemütlichen“ Kaffe, darum gibt es diesen immer in Plastikbechern – auch nicht gerade umweltbewusst.
Man hätte viele Ideen, wie man nachhaltiger leben könnte – aber nicht überall haben wir einen direkten Einfluss!
Dienstag, 10. März 2009
Freitag, 6. März 2009
Der Weg eines Hemdes...
Da ich gerne Hemden trage und gerade gestern eins in einer H&M Filiale gekauft habe, dachte ich mir, ich schreib einen Blog über Hemden.
Beginnen tut das Ganze dann wohl bei der Gewinnung der Rohstoffe. Da auf meinem erwähnten Hemd nichts spezielles erwähnt wird, kann ich hier keine genauen Angaben machen. Trotzdem denk ich, dass das Hemd, da es in China hergestellt wurde, auch die Rohstoffe aus dem asiatischen Gebiet stammt. So braucht es zuerst einmal Bauern, welche Baumwolle anpflanzen. Baumwolle ist eine reine naturfaser, welche auf grossen Plantagen angebaut wird. Sie wächst auf Sträuchern, verarbeitet wird die Frucht die aus grauweissen Fasern besteht. Nach der Ernte, welche wiederum von Bauern, aber meist mit Grossmaschinen, geerntet wird. Aus den einzelnen Fasern werden dann in Fabriken Garne gesponnen, die gegerbt, gefärbt und verwebt werden... ja, dann haben wir mal den Stoff, der jetzt zugeschnitten und vernäht werden muss. Danach werden die Knöpfe angenäht und die Hemden gelangen in einen Grosshandel. In Zeiten der Globalisierung werden die Grosshändler nun Verhandlungen mit verschiedensten Maklern aus verschiedensten Ländern, von verschiedensten Firmen führen und in grossen Mengen verkaufen. Danach werden die Hemden verschifft und in Verteilzentren zwischengelagert. Von diesen Lagern aus, gehen die Hemden dann in die kleinere, nationale Lager und von da aus in die Filialen.
Vor allem auf der Produktionsebene und der Rohstoffgewinnung bestehen meiner Meinung nach gewisse Probleme, wenn ich Produkte z.B. aus Asien kaufe. Ich habe z.B. keine Gewissheit über Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit, Zwangsarbeit oder über Löhne, welche die ArbeiterInnen erhalten...
Da ich als Student leider darauf angewiesen bin, günstig einzukaufen, komm ich nicht dran vorbei, bei Firmen einzukaufen, die auf möglichst "günstige" Produktion und hohe Absatzzahlen achten und weniger Wert auf ökologische und humanistische Aspekte legen... des Gewinnes wegen...
Mittwoch, 4. März 2009
Konsumgut Kaugummi
Ich bin ein richtiger Kaugummi- Junkie und habe eigentlich immer Kaugummis bei mir. Sollte dies mal nicht der Fall sein, bettle ich einfach bei anderen Personen um einen. Ich kaufe meine Kaugummis immer in der Migros, da es dort die sehr billigen M-Budget Kaugummis gibt. Ich habe mir bis an hin noch nie überlegt, wie so ein Kaugummi überhaupt entsteht. Was braucht es um einen Kaugummi herzustellen?
Kaugummis werden schon seit mehr als hundert Jahren in Fabriken hergestellt. Natürlich waren Kaugummis damals noch nicht so geschmackvoll wie heute.
Für die Kaugummiherstellung braucht es die Gumbase (Basis des Kaugummis), welche aus Fetten, Wachsen, Emulgatoren und Harze hergstellt werden. Danach wird Süssstoff beigemischt und alles wir in einem grossen Kessel erhitzt und geknetet. Das Aroma wird noch beigemischt und die Masse wird dann wieder abgekühlt. Danach wird die Masse ausgewalzt und dann zu Dragees geformt. Dies geschieht alles maschinell. Es gibt noch einige Zwischenschritte, die aber nicht erwähnenswert sind.
Als ich mich mit der Herstellung von Kaugummis beschäftigte, merkte ich recht schnell, dass dies eine mehrheitlich maschinelle Angelegenheit ist.
Natürlich sind auch Personen an dieser Herstellung beteiligt. Denn die Rohstoffe müssen gewonnen und in der Fabrik zusammengeschüttet werden. Die ganze Produktion muss überwacht werden und die Kaugummis werden regelmässig auf ihre Qualität hin überprüft.
Bis der Kaugummi dann in meinem Mund ist, muss er noch verpackt werden, was auch maschinell geschieht. Dann wird er ausgeliefert, ins Regal geräumt und von einer Verkäuferin oder einem Verkäufer an die Kunden abgegeben.
Ich habe mir von Anfang an gedacht, dass die Kaugummiherstellung eine maschinelle Angelegenheit ist, war dennoch erstaunt darüber, wieviele Menschen dennoch zu deren Herstellung beitragen und durch unseren Kaugummikonsum eine Arbeitsstelle haben. Ich war erstaunt darüber, wie viel Arbeit hinter so einem kleinen Kaugummi steckt und ich werde von nun an, mehr an die Menschen denken, die zu meinem Kaugummigenuss beitragen.
Kaugummis werden schon seit mehr als hundert Jahren in Fabriken hergestellt. Natürlich waren Kaugummis damals noch nicht so geschmackvoll wie heute.
Für die Kaugummiherstellung braucht es die Gumbase (Basis des Kaugummis), welche aus Fetten, Wachsen, Emulgatoren und Harze hergstellt werden. Danach wird Süssstoff beigemischt und alles wir in einem grossen Kessel erhitzt und geknetet. Das Aroma wird noch beigemischt und die Masse wird dann wieder abgekühlt. Danach wird die Masse ausgewalzt und dann zu Dragees geformt. Dies geschieht alles maschinell. Es gibt noch einige Zwischenschritte, die aber nicht erwähnenswert sind.
Als ich mich mit der Herstellung von Kaugummis beschäftigte, merkte ich recht schnell, dass dies eine mehrheitlich maschinelle Angelegenheit ist.
Natürlich sind auch Personen an dieser Herstellung beteiligt. Denn die Rohstoffe müssen gewonnen und in der Fabrik zusammengeschüttet werden. Die ganze Produktion muss überwacht werden und die Kaugummis werden regelmässig auf ihre Qualität hin überprüft.
Bis der Kaugummi dann in meinem Mund ist, muss er noch verpackt werden, was auch maschinell geschieht. Dann wird er ausgeliefert, ins Regal geräumt und von einer Verkäuferin oder einem Verkäufer an die Kunden abgegeben.
Ich habe mir von Anfang an gedacht, dass die Kaugummiherstellung eine maschinelle Angelegenheit ist, war dennoch erstaunt darüber, wieviele Menschen dennoch zu deren Herstellung beitragen und durch unseren Kaugummikonsum eine Arbeitsstelle haben. Ich war erstaunt darüber, wie viel Arbeit hinter so einem kleinen Kaugummi steckt und ich werde von nun an, mehr an die Menschen denken, die zu meinem Kaugummigenuss beitragen.
Montag, 2. März 2009
Konsumgut Ovomaltine
Schon seit ich ein kleines Mädchen bin trinke ich jeden Morgen mein Glas Ovi, darum möchte ich mich einmal damit beschäftigen. Die Ovomaltine enthält natürliche Rohstoffe wie Gerste, Malz, Milch und Kakao. Die Verarbeitung des Malzkorns in ein Extrakt ist eine aufwändige und langwierige Arbeit. Von der Rohstoffanlieferung bis zum fertigen Ovo-Rohprodukt wird der Fabrikprozess von einer Kommandozentrale aus gesteuert und kontrolliert. Diese Mitarbeiter/innen leisten sicher einen Beitrag dafür, dass ich jeden Morgen in den Genuss meiner Ovi komme. Weiteres sind die Bauer, welche die Rohstoffe liefern, evtl. die Zwischenhändler, der Einkaufsladen - mit all seinen Mitarbeiter/innen, ein Expertenteam, welches laufend anhand von Stichproben die Qualtität überprüft, die Hersteller der Maschinen in der Fabrik, zu nennen. Auch die Fahrer, welche die Ware von einem Ort zum anderen transportieren, spielen eine wichtige Rolle. Zum Schluss sind die „Tüftler“ zu erwähnen, welche immer wieder neue Produkte erfinden. Es gibt längst nicht nur den Drink mehr: Produkte wie Müesli, Snacks, ein Crunchy-Ice, ein Crunchy-Biscuit etc. sind auf dem Markt und lassen sich sehr gut verkaufen – die Zahlen sprechen für sich. Ich denke auch, dass die häufige Werbung im Fernseher, durch Sponsoring die Verkaufszahlen steigern.
In Beziehung zu den Menschen, welche mir täglich mein Glas Ovomaltine ermöglichen, stehe ich eigentlich nicht – ausser vielleicht mit der Verkäuferin/dem Verkäufer im Einkaufsladen.
In Beziehung zu den Menschen, welche mir täglich mein Glas Ovomaltine ermöglichen, stehe ich eigentlich nicht – ausser vielleicht mit der Verkäuferin/dem Verkäufer im Einkaufsladen.
Der Weg meines Morgen-Kaffees
Zu einem feinen Zmorgen gehört für mich einen Kaffee. Jedoch wie kommt der Kaffe von den Kaffeesträucher bis in meine Tasse?
Das Wachstum des Kaffees: Die meisten Kaffeekirschen stammen von Robusta- oder Arabica- Kaffeesträuchern. Von grün wechseln sie zu rot, sobald sie reif sind und gepflückt werden können. Nach der Ernte werden die grünen Kaffeebohnen aus den Kaffeekirschen extrahiert. Die Bohnen werden anschliessend gewaschen, getrocknet, sorgfältig selektioniert und für den Transport bereitgemacht.
Handel und Transport: Von den Farmen werden die Kaffeebohnen zu den Verschiffungshäfen transportiert und in die ganze Welt exportiert.
Röstung und Verarbeitung: Die Röstung verleiht der Kaffeebohne die braune Farbe und entfaltet ihr Aroma und ihren Geschmack. Das Rösten erfolgt in Maschinen, in denen der Kaffee extrem heisser Luft ausgesetzt wird. Nach der Röstung wird der Kaffee auf viele verschiedene Arten verarbeitet und verpackt: als Bohnenkaffee, Mahlkaffee, im Ein-Portionen-Beutel und als löslicher Kaffee. Danach wird der verpackte Kaffee mit Lastwagen in verschiedene Detailhändler gefahren. Dort kauft ihn jemanden aus meiner Familie und am Morgen kann ich dann einen leckeren Kaffee geniessen.
Wenn man diesen Weg des Kaffees durchliest, ist einem gar nicht bewusst, was dies alles für Arbeit bedeutet. Ich habe mir verschiedene Bildabfolgen darüber angeschaut und da wurde mir bewusst, durch wie viele Hände der Kaffee geht und wie viele Menschen daran beteiligt sind, dass ich am Morgen einen Kaffee geniessen kann. Bei jedem kleinen Teilschritt des Weges sind mehrere Personen daran beteiligt. Irgendwie ist es verrückt, dass ich den Kaffee trotzdem zu einem akzeptablen Preis zahlen kann. Ich denke gerade bei solchen Produkten ist es wichtig, dass man Fairtrade-Produkte kauft. Somit ist gewährleistet, dass die Bauern, die einen grossen Teil der Arbeit erledigen, einen gerechten Lohn bekommen.
Das Wachstum des Kaffees: Die meisten Kaffeekirschen stammen von Robusta- oder Arabica- Kaffeesträuchern. Von grün wechseln sie zu rot, sobald sie reif sind und gepflückt werden können. Nach der Ernte werden die grünen Kaffeebohnen aus den Kaffeekirschen extrahiert. Die Bohnen werden anschliessend gewaschen, getrocknet, sorgfältig selektioniert und für den Transport bereitgemacht.
Handel und Transport: Von den Farmen werden die Kaffeebohnen zu den Verschiffungshäfen transportiert und in die ganze Welt exportiert.
Röstung und Verarbeitung: Die Röstung verleiht der Kaffeebohne die braune Farbe und entfaltet ihr Aroma und ihren Geschmack. Das Rösten erfolgt in Maschinen, in denen der Kaffee extrem heisser Luft ausgesetzt wird. Nach der Röstung wird der Kaffee auf viele verschiedene Arten verarbeitet und verpackt: als Bohnenkaffee, Mahlkaffee, im Ein-Portionen-Beutel und als löslicher Kaffee. Danach wird der verpackte Kaffee mit Lastwagen in verschiedene Detailhändler gefahren. Dort kauft ihn jemanden aus meiner Familie und am Morgen kann ich dann einen leckeren Kaffee geniessen.
Wenn man diesen Weg des Kaffees durchliest, ist einem gar nicht bewusst, was dies alles für Arbeit bedeutet. Ich habe mir verschiedene Bildabfolgen darüber angeschaut und da wurde mir bewusst, durch wie viele Hände der Kaffee geht und wie viele Menschen daran beteiligt sind, dass ich am Morgen einen Kaffee geniessen kann. Bei jedem kleinen Teilschritt des Weges sind mehrere Personen daran beteiligt. Irgendwie ist es verrückt, dass ich den Kaffee trotzdem zu einem akzeptablen Preis zahlen kann. Ich denke gerade bei solchen Produkten ist es wichtig, dass man Fairtrade-Produkte kauft. Somit ist gewährleistet, dass die Bauern, die einen grossen Teil der Arbeit erledigen, einen gerechten Lohn bekommen.
2. März 2009, Coiffeur
Dienstleistung Coiffeur
Im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen wurde mir schon vor einiger Zeit klar, dass ich mit meinen kurzen Haaren ziemlich oft den Weg zu meiner Coiffeuse in Angrif nehme. Nach nicht etwa zwei Monaten haben die Haare wieder eine Länge, die mich nicht zufrieden stellt. Sie kommen mir ständig ins Gesicht, kitzeln nicht nur, sondern verursachen auf meiner Stirn mehr "Bibeli"... Jaja, das ist so eine Sache. Als Studentin könnte ich zudem das Geld eigentlich für andere Dinge einsetzten. Studiengebühren vielleicht??? Da gäbe es noch zahlreiche andere Sachen, die ich mir mit dem Geld leisten könnte. Die kurzen Haare gehören aber zu mir und ich möchte sie nicht mehr "her geben" ;)
Was braucht es denn alles, damit ich diesen Luxus geniessen kann? Was ist notwendig, damit ich mit dem Ergebnis zufrieden bin? Über diese Dinge habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Es war für mich immer selbstverständlich, dass es diesen Service gibt. Im Folgenden setze ich mich mit diesen Fragen auseinander und überlege auch, was das vielleicht in Zukunft für mich beeiflusst oder ändert.
Damit ich diese Dienstleistung nutzen kann, braucht es Personal, dass ausgebildet und qualifiziert ist. Dieses Personal bruacht wiederum eine Arbeitsstelle, dank der sie das Können, ihr Beruf ausführen kann. Zum Glück habe ich ein Geschäft mit kompetentem Personal gefunden, das zudem sehr zentral liegt. Ich kann in Mörschwil auf den Bus, fahre genau 18 Minuten, steige aus und gehe nur eine Minute zu Fuss. Der ÖV muss aber vorhanden sein, ansonsten müsste ich mit dem Auto gehen und die Parkgebühren zahlen. Diese wären teurer als der ÖV.
Der persönliche Kontakt ist mir sehr wichtig. Stimmt die Harmonie mit der Bedienung, kann ich den Besuch geniesse, die Kopfmassage auskosten und gehe nicht nur mit einer neuen FRisur aus dem Geschäft, sondern auch ein bisschen erholt. Dies ist für mich ein wichtiger Teil des Termins. Dass die Frisur dann meinen Wünschen entspricht, wünsche ich der Coiffeuse sehr. Ansonsten hätte sie mich als Kundin verloren. Die Bezahlung zum Schluss muss für mich als Studentin auch angemessen sein. Sind die oben genannten Punkte erfüllt, hat sich die Dienstleistung für mich gelohnt.
Ich bin mir im Klaren, dass meine häufigern Besuche des Coiffeurs/der Coiffeuse minimiert werden könnten. Ich sehe aber nicht ein, wieso ich dies (ausser meinem Konto zuliebe) machen sollte. Ich benutze den ÖV und unterstütze das Geschäft der Haareschneider. Da kämen mir anderer Dinge in den Sinn, die ich mir vornehmen sollte.
Martina Bischof, LG06Fg
Im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen wurde mir schon vor einiger Zeit klar, dass ich mit meinen kurzen Haaren ziemlich oft den Weg zu meiner Coiffeuse in Angrif nehme. Nach nicht etwa zwei Monaten haben die Haare wieder eine Länge, die mich nicht zufrieden stellt. Sie kommen mir ständig ins Gesicht, kitzeln nicht nur, sondern verursachen auf meiner Stirn mehr "Bibeli"... Jaja, das ist so eine Sache. Als Studentin könnte ich zudem das Geld eigentlich für andere Dinge einsetzten. Studiengebühren vielleicht??? Da gäbe es noch zahlreiche andere Sachen, die ich mir mit dem Geld leisten könnte. Die kurzen Haare gehören aber zu mir und ich möchte sie nicht mehr "her geben" ;)
Was braucht es denn alles, damit ich diesen Luxus geniessen kann? Was ist notwendig, damit ich mit dem Ergebnis zufrieden bin? Über diese Dinge habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Es war für mich immer selbstverständlich, dass es diesen Service gibt. Im Folgenden setze ich mich mit diesen Fragen auseinander und überlege auch, was das vielleicht in Zukunft für mich beeiflusst oder ändert.
Damit ich diese Dienstleistung nutzen kann, braucht es Personal, dass ausgebildet und qualifiziert ist. Dieses Personal bruacht wiederum eine Arbeitsstelle, dank der sie das Können, ihr Beruf ausführen kann. Zum Glück habe ich ein Geschäft mit kompetentem Personal gefunden, das zudem sehr zentral liegt. Ich kann in Mörschwil auf den Bus, fahre genau 18 Minuten, steige aus und gehe nur eine Minute zu Fuss. Der ÖV muss aber vorhanden sein, ansonsten müsste ich mit dem Auto gehen und die Parkgebühren zahlen. Diese wären teurer als der ÖV.
Der persönliche Kontakt ist mir sehr wichtig. Stimmt die Harmonie mit der Bedienung, kann ich den Besuch geniesse, die Kopfmassage auskosten und gehe nicht nur mit einer neuen FRisur aus dem Geschäft, sondern auch ein bisschen erholt. Dies ist für mich ein wichtiger Teil des Termins. Dass die Frisur dann meinen Wünschen entspricht, wünsche ich der Coiffeuse sehr. Ansonsten hätte sie mich als Kundin verloren. Die Bezahlung zum Schluss muss für mich als Studentin auch angemessen sein. Sind die oben genannten Punkte erfüllt, hat sich die Dienstleistung für mich gelohnt.
Ich bin mir im Klaren, dass meine häufigern Besuche des Coiffeurs/der Coiffeuse minimiert werden könnten. Ich sehe aber nicht ein, wieso ich dies (ausser meinem Konto zuliebe) machen sollte. Ich benutze den ÖV und unterstütze das Geschäft der Haareschneider. Da kämen mir anderer Dinge in den Sinn, die ich mir vornehmen sollte.
Martina Bischof, LG06Fg
Konsumgut Eier
Weil ich Vegetarierin bin, achte ich bei der Ernährung etwas auf die Zufuhr von Proteinen. Ich habe mir deshalb angeeignet, pro Tag mindestens ein Ei zu essen. Dabei ist mir die Qualität sehr wichtig. Obwohl das Haushaltsbudget nicht sehr gross ist, habe ich mich vor etwa einem Jahr entschieden, bei diesem Konsumgut darauf zu achten, dass es aus der Schweiz, wenn möglich aus der Region, und aus der Freilandhaltung stammt, auch wenn es etwas teurer ist. Ich gehe meistens in die Migros einkaufen und weiss, dass die Eier welche ich dort einkaufe, teilweise vom Freilandhof von Herrn Inauen aus Appenzell stammen.
Bei den Beteiligten für das Konsumgut stehen an erster Stelle die Hühner und indirekt eigentlich auch die Personen, welche die Nahrung herstellen und evtl. auch die Personen welche an einem Hühnerstall, wenn dieser nötig ist, beteiligt waren. Auf der Internetseite vom Rütihof habe ich gesehen, dass dort 5 Personen beschäftigt sind, welche die Tiere 365 Tage im Jahr betreuen und verschiedenen Aufgaben nachgehen. Sie müssen die Eier entnehmen, kontrollieren, datieren und verpacken. Dann kommen die Eier mit dem Lastwagen in die Migros. Dafür braucht es einen Chauffeur/eine Chauffeurin. Wie es dann bei der Migros weiter geht, weiss ich nicht genau. Aber es braucht bestimmt auch wieder mehrere Personen welche arbeiten müssen, bis die Eier im Regel zum Verkauf bereitstehen.
Ich profitiere von der Fähigkeiten folgender Berufe: Landwirt/in, Lehrling, Chauffeur/in, Disponent/in, Mitarbeiter/in Migros, Kassierer/in usw. Ich denke nicht, dass ich alle Personen aufzählen konnte. Dabei habe ich nur Kontakt zu der Kassiererin / zum Kassierer. Ich bemühe mich freundlich zu sein an der Kasse. Der Kontakt beschränkt sich aber meistens nur auf ein paar wenige Worte und vielleicht noch ein Lächeln. Es entsteht also keine besondere Beziehung.
Ich finde es spannend, mir das einmal bewusst zu überlegen und zu hinterfragen. Es hat bei mir mehr Wertschätzung für das Produkt ausgelöst. Ich werde es nun mit mehr Respekt, gegenüber der Arbeit welche dahinter steckt, einkaufen.
Bei den Beteiligten für das Konsumgut stehen an erster Stelle die Hühner und indirekt eigentlich auch die Personen, welche die Nahrung herstellen und evtl. auch die Personen welche an einem Hühnerstall, wenn dieser nötig ist, beteiligt waren. Auf der Internetseite vom Rütihof habe ich gesehen, dass dort 5 Personen beschäftigt sind, welche die Tiere 365 Tage im Jahr betreuen und verschiedenen Aufgaben nachgehen. Sie müssen die Eier entnehmen, kontrollieren, datieren und verpacken. Dann kommen die Eier mit dem Lastwagen in die Migros. Dafür braucht es einen Chauffeur/eine Chauffeurin. Wie es dann bei der Migros weiter geht, weiss ich nicht genau. Aber es braucht bestimmt auch wieder mehrere Personen welche arbeiten müssen, bis die Eier im Regel zum Verkauf bereitstehen.
Ich profitiere von der Fähigkeiten folgender Berufe: Landwirt/in, Lehrling, Chauffeur/in, Disponent/in, Mitarbeiter/in Migros, Kassierer/in usw. Ich denke nicht, dass ich alle Personen aufzählen konnte. Dabei habe ich nur Kontakt zu der Kassiererin / zum Kassierer. Ich bemühe mich freundlich zu sein an der Kasse. Der Kontakt beschränkt sich aber meistens nur auf ein paar wenige Worte und vielleicht noch ein Lächeln. Es entsteht also keine besondere Beziehung.
Ich finde es spannend, mir das einmal bewusst zu überlegen und zu hinterfragen. Es hat bei mir mehr Wertschätzung für das Produkt ausgelöst. Ich werde es nun mit mehr Respekt, gegenüber der Arbeit welche dahinter steckt, einkaufen.
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