Da ich immer zu Fuss in die PH gehe, fällt mir oft auf wie viele Autos sich auf dem PH- Parkplatz tummeln. Deshalb habe ich mir vorgenommen in dieser Woche darau zu achten wie oft ich das Auto benutze.
Am Anfang der Woche war ich noch etwas achtsamer, was die Benutzung des Autos angeht. Je länger die Woche aber dauerte, desto öfter nahm ich das Auto für Besorgungen oder ähnliches. Ich habe mir dann überlegt, ob es wirklich immer nötig war das Auto zu benutzen oder ob ich auch einfach zu Fuss oder mit dem Fahrrad hätte gehen können. Und ich musste mir eingestehen in den meisten Fällen wäre es auch ohne Auto gegangen.
Hat man ein Auto benutzt man es auch öfter. Man wird etwas bequem und nimmt schneller einmal das Auto aus der Garage. Gerade wenn das Wetter nicht mitspielt oder man in Eile ist.
Auch in meiner Nachbarschaft wird das Auto oft für kürzere Strecken verwendet, die eigentlich auch zu Fuss gegangen werden könnten. Die Benutzung des Autos ist in unserer Gesellschaft schon so zur Gewohnheit geworden, dass man gar nicht mehr darüber nachdenkt, sich anders fortzubewegen.
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Freitag, 13. März 2009
Achtsamkeit
Ich habe in dieser Woche besonders achtsam auf meine Umwelt und meine Mitmenschen geschaut. Dies fing damit an, dass ich mehr darauf geachtet habe, das Licht zu löschen, wenn ich einen Raum verlasse und auch den Radio ausschalte.
In dieser Woche ist mir auch aufgefallen, wie viele Autos tagtäglich auf unseren Strassen unterwegs sind. Meinen Weg zur PH absolviere ich immer zu Fuss. Ich habe am auf dem Weg mal Personen beobachtet, die mit dem Auto wegfahren. Bei vielen ist mir aufgefallen, dass sie nur zum Bäcker gehen oder schnell zur Post.
Ich habe mir dan überlegt, wie oft ich selber das Auto brauche. Dabei ist mir aufgefallen, dass auch ich manchmal das Auto nehme um zum Bäcker oder zur Post zu fahren. Ich glaube es ist sehr schwer, nicht immer das Auto zu nehmen wenn man eines hat. Gerade dann, wenn das Wetter draussen mal nicht so toll ist oder man einen sehr grossen Stress hat.
Durch diese aufmerksame Haltung in dieser Woche habe ich mir fest vorgenommen das Auto weniger zu benutzten.
In dieser Woche ist mir auch aufgefallen, wie viele Autos tagtäglich auf unseren Strassen unterwegs sind. Meinen Weg zur PH absolviere ich immer zu Fuss. Ich habe am auf dem Weg mal Personen beobachtet, die mit dem Auto wegfahren. Bei vielen ist mir aufgefallen, dass sie nur zum Bäcker gehen oder schnell zur Post.
Ich habe mir dan überlegt, wie oft ich selber das Auto brauche. Dabei ist mir aufgefallen, dass auch ich manchmal das Auto nehme um zum Bäcker oder zur Post zu fahren. Ich glaube es ist sehr schwer, nicht immer das Auto zu nehmen wenn man eines hat. Gerade dann, wenn das Wetter draussen mal nicht so toll ist oder man einen sehr grossen Stress hat.
Durch diese aufmerksame Haltung in dieser Woche habe ich mir fest vorgenommen das Auto weniger zu benutzten.
Donnerstag, 12. März 2009
Achtsamkeit
Ich habe diese Woche auf verschiedene Dinge geachtet. Z.B. achtete ich darauf, dass ich möglichst Lebensmittel aus der Nähe einkaufe. Ich esse sehr gerne Gemüse und eigentlich auch solches das nicht gerade Saison hat. Weil ich aber beim Einkaufen auf die Herkunftsländer achtete, verzichtete ich z.B. auf Zucchetti und kaufte stattdessen Wintergemüse wie Kohl, Kohlrabi, Rüebli und Sellerie. Ich kann das zwar nicht jeden Tag essen, wenn man es aber ein bisschen kreativ verarbeitet habe ich gemerkt, dass es doch auch mehrmals pro Woche geniessen kann.
Dann habe ich auch das Auto weniger benutzt, weil ich diese Woche zweimal mitfahren konnte und bin dann mit dem Zug nach Hause gegangen. Das hat mir sogar noch Spass gemacht und fand es entspannend, einfach in den Zug zu sitzen und an den Bahnhof chauffiert zu werden. Dann konnte ich noch nach Hause laufen was ich ebenfalls sehr schätzte, weil ich so gerade noch etwas Bewegung an der frischen Luft hatte. Ich fahre eigentlich sehr gerne Zug und bedauere es ein bisschen, dass es für mich so teuer ist. Ich bezahle für ein Ostwind - Abo mehr, als wenn ich mit meinem sparsamen Wägelchen und einer Kollegin nach Rorschach düse, weil ich die Alterslimite in der es noch günstiger ist, überschritten habe. Das bedauere ich eigentlich wirklich sehr. Aber ich habe mir diese Woche gerade überlegt, dass ich dann an meinen Arbeitsplatz evtl. auch wieder mit dem Zug fahre, weil es wirklich sehr angehem, bequem und glaube ich auch umweltfreundlicher ist und dann kann ich ja auch wieder ein bisschen mehr in die Tasche greifen. Mal schauen, ein guter Vorsatz ist es allemal.
Sabrina Hungerbühler LG06Fg
Dann habe ich auch das Auto weniger benutzt, weil ich diese Woche zweimal mitfahren konnte und bin dann mit dem Zug nach Hause gegangen. Das hat mir sogar noch Spass gemacht und fand es entspannend, einfach in den Zug zu sitzen und an den Bahnhof chauffiert zu werden. Dann konnte ich noch nach Hause laufen was ich ebenfalls sehr schätzte, weil ich so gerade noch etwas Bewegung an der frischen Luft hatte. Ich fahre eigentlich sehr gerne Zug und bedauere es ein bisschen, dass es für mich so teuer ist. Ich bezahle für ein Ostwind - Abo mehr, als wenn ich mit meinem sparsamen Wägelchen und einer Kollegin nach Rorschach düse, weil ich die Alterslimite in der es noch günstiger ist, überschritten habe. Das bedauere ich eigentlich wirklich sehr. Aber ich habe mir diese Woche gerade überlegt, dass ich dann an meinen Arbeitsplatz evtl. auch wieder mit dem Zug fahre, weil es wirklich sehr angehem, bequem und glaube ich auch umweltfreundlicher ist und dann kann ich ja auch wieder ein bisschen mehr in die Tasche greifen. Mal schauen, ein guter Vorsatz ist es allemal.
Sabrina Hungerbühler LG06Fg
Achtsamkeit
Meine Achtsamkeit lenkte ich zuerst einmal auf das Autofahren, nicht zuletzt, weil ich in dieser Woche mein Auto verkauft habe...
Da ich also im Moment, rein theoretisch ohne Auto bin, fuhr ich sehr bewusst mit dem Auto meines Bruders, welcher sich zur Zeit in der Sonne wiegt. Man wird sich aber schon bewusst, wie oft man das Auto benutzt und vor allem wie oft es nicht sinnvoll ist es zu benutzen. Ich möchte jetzt nicht behaupten, ich werde kein Auto mehr kaufen, aber vielleicht achtsamer sein im Gebrauch dessen. Ob ich das längerfristig sein werde, weiss ich nicht. Meiner Meinung nach, ist es wichtig, sich gewisse Dinge kontinuierlich vor Augen zu halten, bzw. diese für bestimmte Dinge zu öffnen. Ich glaube auch, dass ein bewusster Umgang mit Ressourcen zwingend ist. Dafür sollte aber eben zuerst eine Achtsamkeit vorhanden sein für diese Probleme... Mir fallen zwar seit diesem Modul vermehrt Probleme der Nachhaltigkeit auf, aber leider habe ich nicht auf alles Einfluss. Aber warum braucht z.B. die PH plötzlich diese Bildschirme an den Eingängen? Ganz zu schweigen vom automatischen Türöffner....
Mittwoch, 11. März 2009
Achtsamkeit beim ESSEN!
Einen Zettel mit der vorgegebenen Aufschrift habe ich wahrlich nicht geschrieben. Bewusst nahm ich mir den Vorsatz, bei jeder Mahlzeit ganz achtsam zu sein und meine Wahrnehmung auf mich und die Umwelt zu richten. In letzter Zeit ist es mir nämlich oft so ergangen, dass ich nach dem Essen vestgestellt habe, dass die Mahlzeit für mich ein Mittel zum Zweck geworden ist. Leider denke ich häufig, dass man viel Zeit sparen kann, wenn die Nahrungsaufnahme kürzer gestaltet wird. Neine - im Gegenteil, musste ich feststellen. Eigentlich ist diese Erkenntnis ja nichts Neues. Aber in einer hektischen Lebensphase überlegt man sich doch eher, wie man Zeit sparen kann. Ich habe gemerkt, dass viel mehr kostbare Zeit verloren geht, wenn ich dem Essen nicht die gerechte Zeit zuordne. So habe ich probiert, ob ich es schaffe, bei jeder Mahlzeit ganz präsent und achtsam zu sein. Am Montag ging dieser Schuss mehrheitlich nach hinten los. Wenn ich ehrlich bin, habe ich dies schon ahnen können! Gestern hat sich die Situation aber verbessert und das Resultat hat mich zuversichtlich gestimmt. Mein Wohlbefinden war gut, oder besser als zuvor. Es gibt Energie für die bevorstehende Arbeit (nicht nur Kalorien sondern wirkliche Energie?! So habe ich heute einen super Tag gehabt. Ich hoffe, dass ich den Wochenabschluss noch so geniessen kann und nicht wieder der Stress überhand nimmt. Für mich könnte es ein Vorsatz sein, diese Achtsamkeit weiterzuziehen...
Martina Bischof, LG06Fg, 11. März 2009
Martina Bischof, LG06Fg, 11. März 2009
Achtsamkeit - Wahrnehmung
Mein Post-it klebt an meinem PC-Bildschirm, der unübersehbar auf meinen Arbeitstisch steht. Da ich zur Zeit viel Zeit am Compi verbringe (BAC-Arbeit), habe ich diesen Zettel sicher schon ein gutes Dutzend Stunden im Blickfeld gehabt.
Ja, im Blickfeld - aber ist es nicht so, dass im Leben die offensichtlichen Dinge, auch wenn sie spannend und interessant wären, nicht beachtet werden, weil wir a) unsere Gedanken fokussiert auf einen anstehende Prüfung, Arbeit etc. haben?, oder b) weil auch das Schöne, Spannende mit der Zeit nicht mehr beachtet wird? Ich denke dabei an das typische Beispiel des Arbeitsweges. Fährt man los, vermutlich noch unter Zeitdruck, da man spät dran ist, kreisen einem die Gedanken bereits um die anstehenden Aufgaben, was noch zu erledigen ist, was am Abend noch geplant ist, ob man nichts vergessen hat - und zwischendurch muss man über andere Automobilisten fluchen, weil sie mit 120 km/h auf der Autobahn die linke Spur blockieren.
Dabei gäbe es auch auf dem Arbeitsweg Weg gute Gründe, einen Blick nach "draussen" zu werfen, in die Natur, denn jetzt kommt doch langsam der Frühling - und das sieht man, wenn man genau hinschaut.
Ich nehme mir darum fest vor, auf dem morgigen Weg zur PH, nicht am alltäglichen Krimskrams herumszustudieren, sondern ich achte auf Hinweise, wie sich der sich ankündigende Frühling bemerkbar macht.
Ja, im Blickfeld - aber ist es nicht so, dass im Leben die offensichtlichen Dinge, auch wenn sie spannend und interessant wären, nicht beachtet werden, weil wir a) unsere Gedanken fokussiert auf einen anstehende Prüfung, Arbeit etc. haben?, oder b) weil auch das Schöne, Spannende mit der Zeit nicht mehr beachtet wird? Ich denke dabei an das typische Beispiel des Arbeitsweges. Fährt man los, vermutlich noch unter Zeitdruck, da man spät dran ist, kreisen einem die Gedanken bereits um die anstehenden Aufgaben, was noch zu erledigen ist, was am Abend noch geplant ist, ob man nichts vergessen hat - und zwischendurch muss man über andere Automobilisten fluchen, weil sie mit 120 km/h auf der Autobahn die linke Spur blockieren.
Dabei gäbe es auch auf dem Arbeitsweg Weg gute Gründe, einen Blick nach "draussen" zu werfen, in die Natur, denn jetzt kommt doch langsam der Frühling - und das sieht man, wenn man genau hinschaut.
Ich nehme mir darum fest vor, auf dem morgigen Weg zur PH, nicht am alltäglichen Krimskrams herumszustudieren, sondern ich achte auf Hinweise, wie sich der sich ankündigende Frühling bemerkbar macht.
Achtsam werden
Ich habe mir den Post-it 'achtsam wahrnehmen, achtsam werden' letzten Samstag auf meinen Pult geklebt. Jedoch war ich in den letzten Tagen oft nicht zu Hause und deshalb wurde der Zettel auch nicht oft beachtet. Auch wenn ich ihn durchlas, vergass ich es irgendwie wieder bald.
Gestern Abend war ich noch lange weg. Als ich vom Bahnhof nach Hause lief, war ich ganz allein auf der Strasse. Keine Autos, keine anderen Passanten. Ich dachte mir "jetzt ist es ganz still". In diesem Moment kam mir der Satz 'achtsam wahrnehmen, achtsam werden' in den Sinn. Ich spitzte meine Ohren und versuchte alle Geräusche wahrzunehmen, die ich trotz der vermeintlichen Stille hörte. In der Weite hörte ich auf einmal ein Auto bremsen, dann hörte ich ein Motorrad davonfahren. Ich hörte das klirren der Fahnenstange, meine Schritte auf dem Asphalt, das Rauschen der Blätter im Wind, das Rauschen des Abwassers unter dem Kanaldeckel… Ich spürte den Wind in meinen Haaren, den kalten Wind der mir ins Gesicht blies, feine Tropfen auf meiner Haut… Ich sah wie sich die Fahnen im Wind bewegten, wie bei einem Haus in einem Zimmer das Licht ausging. Trotz der Dunkelheit nahm ich durch das genaue Beobachten die Farben von den Häusern, parkierten Autos, Gärten auf meinem Weg sehr bewusst war…
Ich bin den Weg vom Bahnhof zu meinem Zuhause schon x-mal gegangen. Jedoch habe ich ihn noch gar nie bewusst wahrgenommen. Deshalb war dies ein sehr interessantes Erlebnis für mich und ich merkte, dass ich so oft einfach durch das Leben gehe, ohne dass ich meine Umgebung bewusst wahrnehme.
Gestern Abend war ich noch lange weg. Als ich vom Bahnhof nach Hause lief, war ich ganz allein auf der Strasse. Keine Autos, keine anderen Passanten. Ich dachte mir "jetzt ist es ganz still". In diesem Moment kam mir der Satz 'achtsam wahrnehmen, achtsam werden' in den Sinn. Ich spitzte meine Ohren und versuchte alle Geräusche wahrzunehmen, die ich trotz der vermeintlichen Stille hörte. In der Weite hörte ich auf einmal ein Auto bremsen, dann hörte ich ein Motorrad davonfahren. Ich hörte das klirren der Fahnenstange, meine Schritte auf dem Asphalt, das Rauschen der Blätter im Wind, das Rauschen des Abwassers unter dem Kanaldeckel… Ich spürte den Wind in meinen Haaren, den kalten Wind der mir ins Gesicht blies, feine Tropfen auf meiner Haut… Ich sah wie sich die Fahnen im Wind bewegten, wie bei einem Haus in einem Zimmer das Licht ausging. Trotz der Dunkelheit nahm ich durch das genaue Beobachten die Farben von den Häusern, parkierten Autos, Gärten auf meinem Weg sehr bewusst war…
Ich bin den Weg vom Bahnhof zu meinem Zuhause schon x-mal gegangen. Jedoch habe ich ihn noch gar nie bewusst wahrgenommen. Deshalb war dies ein sehr interessantes Erlebnis für mich und ich merkte, dass ich so oft einfach durch das Leben gehe, ohne dass ich meine Umgebung bewusst wahrnehme.
Dienstag, 10. März 2009
Achtsam wahrnehmen und leben!!
Der Post-it Zettel war bei mir zuhause am Pult befestigt. Dort sah ich ihn am Morgen und prägte mir „achtsam wahrnehmen, achtsam leben“ ein, denn während dem Tag komme ich ihn nur schlecht zu Gesicht.
Am Morgen fiel mir auf, dass die Sonne wieder früher scheint und beim Aufstehen die Vögel zwitschern – endlich kommt der Frühling!! Die Tage werden wieder länger – man merkt es auch am Abend.
Im Bus fielen mir die vielen müden Gesichter auf. Gesprächen geht man am Morgen aus dem Weg – geht mir nicht anders – und jeder macht etwas für sich. Einige hören Musik, andere schauen verträumt aus dem Fenster und wieder andere sind am SMS schreiben. Ich habe mich gefragt, was man schon so wichtiges am frühen Morgen zu erzählen hat. Zum Thema Handy kam mir unsere Wegwerfgesellschaft in den Sinn. Gerade bei Handys muss es immer der neuste Schrei sein, ganz egal, ob das alte noch funktionieren würde. Hier entsteht massenhaft Abfall, welcher eine schwierige Entsorgung mit sich bringt. Das gleiche Problem sehe ich auch bei Computern, Fernseher etc. Ich widmete mich wieder meiner Musik zu und da kam mir noch ein anderer Gedanke. Von öffentlichen Verkehrsmitteln geht man aus, dass sie ökologisch sind. Aber unser Bus hat einen Motor. Sonst fahren sie mit Stromschienen. Ich glaube unser Bus ist einer von den wenigsten, wenn nicht sogar der einzige mit Motorantrieb. Warum genau weiss ich gar nicht.
Auch fiel mir am St. Galler Bahnhof auf, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, um einen Kaffe zu kaufen. Am Morgen hat niemand Zeit für einen „gemütlichen“ Kaffe, darum gibt es diesen immer in Plastikbechern – auch nicht gerade umweltbewusst.
Man hätte viele Ideen, wie man nachhaltiger leben könnte – aber nicht überall haben wir einen direkten Einfluss!
Am Morgen fiel mir auf, dass die Sonne wieder früher scheint und beim Aufstehen die Vögel zwitschern – endlich kommt der Frühling!! Die Tage werden wieder länger – man merkt es auch am Abend.
Im Bus fielen mir die vielen müden Gesichter auf. Gesprächen geht man am Morgen aus dem Weg – geht mir nicht anders – und jeder macht etwas für sich. Einige hören Musik, andere schauen verträumt aus dem Fenster und wieder andere sind am SMS schreiben. Ich habe mich gefragt, was man schon so wichtiges am frühen Morgen zu erzählen hat. Zum Thema Handy kam mir unsere Wegwerfgesellschaft in den Sinn. Gerade bei Handys muss es immer der neuste Schrei sein, ganz egal, ob das alte noch funktionieren würde. Hier entsteht massenhaft Abfall, welcher eine schwierige Entsorgung mit sich bringt. Das gleiche Problem sehe ich auch bei Computern, Fernseher etc. Ich widmete mich wieder meiner Musik zu und da kam mir noch ein anderer Gedanke. Von öffentlichen Verkehrsmitteln geht man aus, dass sie ökologisch sind. Aber unser Bus hat einen Motor. Sonst fahren sie mit Stromschienen. Ich glaube unser Bus ist einer von den wenigsten, wenn nicht sogar der einzige mit Motorantrieb. Warum genau weiss ich gar nicht.
Auch fiel mir am St. Galler Bahnhof auf, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, um einen Kaffe zu kaufen. Am Morgen hat niemand Zeit für einen „gemütlichen“ Kaffe, darum gibt es diesen immer in Plastikbechern – auch nicht gerade umweltbewusst.
Man hätte viele Ideen, wie man nachhaltiger leben könnte – aber nicht überall haben wir einen direkten Einfluss!
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